Vehemenz Vehemenz

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Vehemenz, aus Hammelburg in Bayern haben sich mit ihrer ersten Scheibe direkt in mein Gehör gebrannt und werden dort wohl auch noch eine Weile verbleiben. Melancholische Musik zu nasskaltem Wetter und einer heißen Tasse Pfefferminztee, so ungefähr sah das Ambiente aus, als ich die Band zum ersten mal hörte.
Wie schon erwähnt, handelt es sich bei Vehemenz um eine deutsche Gruppe die letzten Sommer ihren Release auf dem Black Metal Markt feierte. Gegründet wurde das Projekt schon Mitte des Jahres 2010 und nach dem diversen Austausch von Bandmitgliedern scheint man nun die endgültige Besetzung gefunden zu haben. Bestehend aus 6 Membern von denen  3 Gitarristen sind, machen die Jungs melancholischen, von Punk beeinflussten Schwarzmetall. Die Platte besteht aus 5 Songs und 35 Minuten Laufzeit. Düsteres Cover bestückt mit dem Totenschädel eines Tieres lädt direkt zum hören ein.
Durch die hohe Anzahl an Instrumenten beziehungsweise Musikern wird einem eine dichte, und eindringende Atmosphäre geboten. Das Ganze zeichnet sich vor allem durch musikalische Vielfalt, schnelle Riffs und Melodien mit hohem Wiedererkennungswert aus. Nach zweimaligem durchhören hatte ich schon einige Sachen im Kopf und kann getrost Teile des 5. Songs als Ohrwurm bezeichnen. Ohnehin ist der letzte Track mit dem Titel “Der Traum… im Chaos vereint“  das Meisterstück des Albums und für mich persönlich einer der besten deutschen Black Metal Songs der letzten Jahre.
Inhaltlich werden Gefühlslagen, persönliche Elebnisse der Künstler und die Vergänglichkeit des Lebens verarbeitet.
Released wurde über MDD Records wo man das Album beziehen kann um sich selbst ein Bild zu machen. Wer vorher mal reinhören möchte kann dies über Bandcamp oder die Streamingplattform Spotify tun.

Fazit:
Äußerst ansprechendes Erstrelease der Bayern welches mit musikalischer Vielfalt und Wiedererkennungswert punktet. Wir dürfen gespannt sein ob man es schafft, die sich bietenden Möglichkeiten durch  3 Gitarristen noch intensiver umzusetzen. Luft nach oben ist definitiv gegeben, allerdings sollte das bei einem Erstrelease kein wirklicher Kritikpunkt sein.

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