Inside the Art of Crust Part IV – Link

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Von Deutschland geht es nun gen Westen. Belgien verbindet man wahrscheinlich zuerst mit Fritten, Schokolade oder Marc Dutroux. Allerdings gibt es seit 1997 auch einen musikalischen Schmankerl aus dem flachem Land, dieser trägt den Namen „Link“.
Dem ein- oder anderen sind die Belgier wahrscheinlich schon länger ein Begriff, doch zum Anlass der diesjährig erschienenen Scheibe „Chapter IV“ wollen wir ein paar Worte über die Jungs verlieren.

Wie bereits erwähnt gründeten sich Link 1997 um mit einer melancholischen und atmosphärischen Variante des Crusts die Szene zu entern.
Im Laufe der Zeit veröffentlichte die Band eine Reihe von Demo CD´s und eine Split mit den Schweden von „Raised by Drunks“.

Es dauerte knappe 13 Jahre bis zur Veröffentlichung des ersten Full Length Albums, aber im April 2010 war es dann so weit und Chapter I wurde released.

link chapter I

Die Scheibe war eine Co-Produktion zwischen der Band und 6 Labels.
Sie bestach nicht nur durch musikalischen Inhalt, sondern auch durch umwerfendes Artwork.
Das Quartett wandelte sich im Januar 2011, nach dem Austritt von Sängerin „Inge“, zum Trio und machte da weiter, wo man aufgehört hatte, nämlich bei heftigem und düsterem Crust Punk, der mittlerweile erhöhten Wert auf Lyrics und Inhalt legte.
Im Juni selben Jahres hauten Link dann „Chapter II: Düster“ raus und bewarben das Album mit einer ausgiebigen Europatour.
Die Platte zeigte die steigende Qualität der Band und bewies Skeptikern, dass Link auch zu dritt grandiose Musik abliefern können.
2 Jahre danach wurde Chapter III released, allerdings handelte es sich diesmal um kein eigenständiges Album, sondern um eine Split mit den Iren von „Absolutist“.

Auch das nächste Kapitel ließ nicht lange auf sich warten, denn Chapter IV, wieder ein LongPlayer, wurde im April diesen Jahres auf den Markt gebracht und überzeugt vollends mit harten Riffs, düsterer Atmosphäre und epischen Melodien.
Die bandinterne Genrebezeichnung der gespielten Musik als „Epic Crust“ ist zutreffend, denn einmal angehört, kommt man nicht umhin diese epische Scheibe mehrmals abzuspielen.

Link Chapter IV

Die Platte wird über ganze 7 Labels vertrieben, unter anderem auch über „Alerta Antifascista Records“ aus Hannover.

Jene, die Link noch nicht kennen, sollten dies schleunigst nachholen, denn die Belgier sind mittlerweile in der europäischen Crustszene unverzichtbar geworden.
Auf DiY Kultur legt die Band einen hohen Wert, so werden zum Beispiel
Touren selbst gebucht, Merchandise selbst gedruckt und Musik meist eigen produziert.
Genau das macht dieses belgische Trio in meinen Augen so sympathisch, denn trotz knapp 20 Jahren Bandgeschichte hält man immer noch an den eigenen Wurzeln fest und lässt sich nicht irgendwo hinlenken.

Der letzte Teil unserer Serie wird nach Amerika führen und ein grandioses Projekt vorstellen, welches nicht nur Fans von Fall of Efrafa gefallen dürfte.

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Bandcamp
<–Part III
Part V–>

Atmofear

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