MAD AT THE WORLD – DOMINATION

madciel

MAD AT THE WORLD haben ihre erste Full Length veröffentlicht, „Domination“ nennt sich das gute Stück. Ich habe ziemlich lange auf diese Platte gewartet und habe sie mir sofort vorbestellt, als dies möglich war. Das Schaffen der Jungs aus Paris verfolge ich schon seit der Demo und kam auch schon in den Genuss die Band live zu sehen, der düstere metallische Sound ist einfach genau mein Ding. Deshalb konnte ich es auch kaum aushalten so lang auf die erste Full Length zu warten, und als die Scheibe dann endlich bei mir ankam, musste ich sie natürlich sofort in den Plattenspieler legen.

Als erster Track schallt „Low…and Below“ aus meinen Boxen. Dieser Song wurde schon vorab veröffentlicht und war daher nicht mehr sonderlich aufregend, aber er ist immer noch eine solide Thrash-Nummer und ein grandioser Opener für das Album. Insgesamt sind auf der Platte nur 4 bisher unveröffentliche Songs, zu denen ich später komme. Erst mal das schon bekannte: „Curse This World“ mit Gastpart von Martijn (NO TURNING BACK) ist ein richtig fieser Song mit feinstem Blastbeat-Geballer und dem besten Groove. Der Part von Martijn ist einfach klasse und der Ausklang dieser Tracks ist verdammt brutal. Diese schwermetallische Nummer wurde zu erst veröffentlicht, um das Album anzukündigen und schon da lief mir das Wasser im Mund zusammen. Ebenfalls schon bekannt durch die Demo sind die beiden Songs „Time Heals Nothing“ und „Reality Is A Nightmare“, beides gnadenlose Killertracks mit unglaublich düsteren Riffs, deren neue Aufnahme einiges verbessert hat, der Sound klingt um Längen besser als auf der Demo. Die brandneuen Songs „A Life To Late“ und „Built Apon Ashes“ setzen das fort, was MAD AT THE WORLD schon seit der ersten Stunde abliefern. Knallharter metallischer Hardcore mit richtig fiesen Beatdown-Parts. Das Konzept geht hier auch voll auf! Der beste der brandneuen Songs ist „Loveproof“, dessen Intro schon keine Gefangenen macht. Der Break am Ende ist dann aber der absolute Killer, so finster und gnadenlos. Mein absoluter Favorit und der letzte noch nicht angesprochene Track: „Slaughterhome“. Verdammte Scheiße, hier wird einfach alles mit kraftvollem Groove plattgewalzt! Aber auch das schnelle, thrashige Riffing kommt bei diesem Song gut an. Der Break am Ende ist der wohl mächtigste der ganzen Scheibe, ich sehe schon komplett eskalierende Moshpits vor mir. Besonders hervorheben möchte ich die Leistung des Sängers Benoit, der Gesang klingt extrem hasserfüllt und passt perfekt zum dunklen Sound der Band. MAD AT THE WORLD haben mit „Domination“ alles richtig gemacht, diese Platte reißt einfach alles ab. Das Ganze klingt wie eine Kombination von alten SEPULTURA und heavy-riffing Hardcore der Marke HAWSER. Für mich ist „Domination“ bisher die Platte des Jahres 2015, ich liebe MAD AT THE WORLD! Meine Vorfreude auf die Europa Tour 2016 lässt sich nicht in Worte fassen!

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Negasjon.

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