Nocturnal Scum – Demo

cover
NOCTURNAL SCUM aus Berlin, spielen eine dreckige Mischung aus altem 80´s Crust und skandinavischem Oldschool Death Metal. Das Demo umfasst 4 düstere und ranzige Songs, die von grandiosen Vocals und Ohrwurmriffs getragen werden.

Der Opener INTRO+ REQUIM startet mit einem atmosphärisch, hypnotisierendem Sample, das nach kurzer Zeit durch rohen Instrumentellsound ausgetauscht wird und direkt mit hängenbleibender Melodie aufwartet. Nachdem das Intro vorüber ist wird nicht lang gefackelt und es geht direkt los. Das Mainriff macht Tempo, das Schlagzeug wirbelt in guter alter Hardcore Punk Manier herum, doch absolutes Highlight sind die Vocals von Sängerin Katrien, die hier angeekelt ihren Frust herausschreit und markante Akzente setzt. Durch die kratzig, raue Stimme fühlt man sich sehr schnell in die Berliner Gosse von vor 30 Jahren versetzt. Die Klänge sind authentisch und strotzen nur so vor Wut und Abneigung, während sich der Song immer weiter aufbaut und in einer, von grandioser Melodie getragenen, Explosion endet. Hier werden Erinnerungen an die ersten NIHILIST Records hervorgerufen.
Mit LIFE VS DEATH geht es weiter und auch hier wird erstmal fleißig herumprobiert bis ein schleppendes und ziemlich schweres Riff, verstärkt durch gezieltes Drumming aufgebaut wird. Das räudige Ambiente kann man trotz verringerter Geschwindigkeit locker spüren, der Crust und D-Beat Einfluss ist etwas stärker herauszuhören als im ersten Lied. Die gespielte Musik erinnert an NAUSEA, AMEBIX oder DISRUPT. Wieder gelingt es den Gitarristen mit ihren Instrumenten eingängige Töne zu erschaffen, welche sich schnell ins Hirn fressen.
Der dritte und gleichzeitig vorletzte Track CURSED CITY SOULS wird wie in seinen Vorgängern langsam eröffnet, bevor man ein Killerriff um die Ohren geschmettert bekommt. Kurzum hier geht absolut die Post ab! Das Tempo ist durchgängig hoch und Sängerin Katrien verlangt ihrer Stimme alles ab, was den Song zu meinem klaren Favoriten auf dem Demo macht.  SHALLOW GRAVE, so der Titel des letzten Stückes, beginnt atmosphärisch und ruhig, bis die 5 genug davon haben und mit treibendem D-Beat zu begeistern wissen. Informationen zu einem physischen Release haben wir bisher noch nicht, so bald wir etwas in Erfahrung bringen können, werden wir es an dieser Stelle nachtragen.

Wer auf groovige Riffs, klassischen D-Beat und eine Portion alten Schweden Death steht, kommt an den Berlinern von NOCTURNAL SCM derzeit nicht vorbei. Einfach ein starkes Demo! Ich bin gespannt wie das Ganze live rüber gebracht werden kann und was wir uns von einer eventuell bald kommenden Veröffentlichung erwarten können.

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Atmofear

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