Argus – Beyond The Martyrs

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Argus, eine US-Amerikanische Doom/Heavy Metal Band haben uns ihr Album Beyond The Martyrs zur Verfügung gestellt um uns das Teil mal genauer anzusehen. Das Album wird mit düsteren Ambient klängen und einem langen Gitarrensolo eingeleitet, dies steigert sich dann, bis letztendlich alle Instrumente ihren Teil zum Song „By Endurance We Conquer“ beitragen. Der Gesang klingt nach typischen Doom Heavy Metal aber denoch ziemlich grandios. Es erinnert mich grundsätzlich etwas an Magister Templi. Die Musik besteht aus Rockigen beats und langsamen Melodischen Abschnitten. Die Melodie ist dabei sehr eingängig und in diesem Song mehr Heavy als Doom. Das eine oder andere lange Gitarrensolo schmückt das Ganze aus und fertig ist ein Solider erster Song.

„No Peace Beyond The Line“ ist da schon etwas düsterer im vergleich zum ersten Song. Härtere Doomigere Riffs und ein Dröhnender Bass schmücken jenes Lied. Der Gesang ist etwas höher und meiner Meinung nach etwas kraftvoller. Definitiv läd die Musik von Argus zum Headbangen ein und macht laune.

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Song Nummer drei mit dem Namen „The Hands Of Time Are Bleeding“ zeigt nun endlich richtige Doom aspekte und ist sehr schleppend und langsam. Jedoch trotzdem innovativ und abwechlungsreich. Gerade der Gesang sticht bei dieser Band besonders positiv hervor.

„Trinity“ beginnt mit eher Hard Rock’igem Charakter um dann zu einer Okkulten Gangart des Dooms zu gelangen. Im darauffolgenden Song geht man dann wieder Melodischer vor.

Nun möchte ich erst einmal auf die CD eingehen. Besonders gut gefällt mir das dicke wunderschön gestaltete Booklet, welches wie die Faust ins Auge genau zur Musik und Thematik passt. Auf dem Cover ist eine Art dunkles Königreich abgebildet mit Monstern, dem Tod und gefolterten Menschen…. kurz gesagt das Cover ist Doom! Dabei ist es nicht etwas in schwarz / weiß gehalten, sondern in dunklen Farben. Das Album ist Bruce Nelson einem Freund der Band gewidmet!

„The Cowards Path“ beginnt mit einem langsamen Rhythmus der von der Gitarre mit langgezogenen Tönen untermalt wird. Hier wird mehr der weg einer Metal Ballade gegangen, viele Themen und Stile Wechsel. Sehr guter Song!

10974711_10155196373225788_3579830031363343415_oDas vorletzte Lied geht eher in den Power / Epic Metal bereich und zeigt so knapp vor dem Ende nochmal was die Band an den Gitarren draufhat, lange schnelle Solies bestechen den Hörer hier noch einmal.
Der letzte Song, „Beyond The Martyrs“ führt den Hörer dann noch ein letztes mal in de Untiefen des Doom’s, hier hat man starke Ähnlichkeit mit Saint Vitus. Sehr traditionell ist es in jedem Falle. Man verzichtet hier auf den Gesang und lässt somit das Album ausklingen. Zum Schluss gibt es noch einen kurzen akustischen Teil und dann ist dieses grandiose Werk zu ende.

Fazit: Ich hätte mir ein paar mehr Doom Elemente gewünscht aber das ist dann Haarspalterei. Ein wirklich gutes Werk aus den US und A, welches sicher des Öfteren durch die Anlage hallt!

– Swipal

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