TRVEFRYKT ZINE

Konzertbericht From Hell 10.04.2016

1285_741105715991354_4813780263175079920_n
Was war das denn bitte für ein großartiger Abend. Pünktlich um 19 Uhr zum Einlass kamen wir im From Hell an, noch war es ziemlich leer und die meisten standen bei einer Zigarette im Clubeigenen Hinterhof. 19:30 sollte die erste Band spielen, das hat man allerdings zeitlich nicht so ganz geschafft.

Circa 20 Uhr begann dann der Herr hinter TREPANERINGSRITUALEN mit seiner Show. Erwartungsvolle und auch skeptische Blicke versammelten sich vor der Bühne und dann Begann dieses Gewirr von Noise gepaart mit einem kleinen Hauch  von Industrial und diesen fiesen Black Metal Vocals. Der Sänger gab die erste hälfte seiner Show mit einem Sack über dem Kopf zum Besten. Gerade durch Weihrauch und einen kleinen Altar wurde die beklemmende, düstere Stimmung vertieft. Musikalisch war das Konzept dahinter vielen zu experimentell, so wurde es schnell etwas leerer. Ich persönlich muss sagen, das die Musik einen komplett gefesselt hat, wenn man sich darauf einlässt. Die Sounds klangen sehr sehr düster und ab und an hat man mal etwas wie eine Melodie gehört oder Choral Gesänge, die aber nach wenigen Sekunden im wummernden Sound ertranken. Die Leute waren also mehr als Eingestimmt auf Bölzer, die sogleich mit dem Bühnenaufbau begannen.

BÖLZER spielten nun wenig später. Ich habe die beiden Schweizer nun schon viermal gesehen und muss sagen, dass dies definitiv der Beste Auftritt war! Der Sound war satt und fantastisch und die Stimmung hat gepasst. Musikalisch muss ich hier nicht viel sagen, Bölzer haben wie immer ihren Auftritt mit Bravur gemeistert und haben wenig Pausen gelassen. Merch war auch ausreichend von allen Bands vorhanden und auch an der Bar musste man nicht ewig anstehen, also organisatorisch gab es ebenfalls wieder einmal nichts zu beanstanden.

So nun kommen wir zum Headliner, DESTROYER666, die alles abgerissen haben. Auch auf dem 9. Konzert der Tour haben die vier Männer alles gegeben. Das Publikum ist voll mit gegangen Haare und Fäuste flogen umher und eigentlich konnte keiner mehr still halten. Die Band hat ihre besten Songs präsentiert und an der Setlist die mit Iron Fist von Motörhead geschmückt wurde gab es nichts auszusetzen. Der Sound war im positiven Sinne dreckig und Deströyer klangen eben wie sie klingen mussten.

Ein genialer Konzertabend neigte sich also dem Ende und wir machten uns nach dem letzten Lied auf den Weg. Ich möchte auch noch einmal (traurig das ich das machen muss) positiv hervorheben, dass kaum jemand mit seinem verschissenen Smartphone herum stand und mit gefilmt hat oder 10000 Fotos geschossen hat.

Infos über kommende Veranstaltungen im Club From Hell gibt es hier

– Swipal

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: