Konzertbericht – Thüringer Wald 04.06.2016

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Wie ich schon ankündigte, ging es für uns an einen sehr ungewöhnlichen Ort zu einem Black/Death Metal Event der besonderen Klasse. Ich werde den Ort nicht namentlich benennen, da auch das Konzert sehr exklusiv war und die Infos nur per Mail und Mundpropaganda weitergeleitet wurden. Erst kurz vor dem Event erschien ein Flyer. Nun ja lange Rede kurzer Sinn die Bands des Abends waren die Death Metal Band Venenum und die Black Metal Gruppe Mosaic, die gerade in Thüringen nicht unbekannt sind. Des weiteren gaben Orae ihre Werke zum besten und eröffnen sollten MgM:Dm.

13392096_919454181496482_6828642058955930376_oAlso fuhren wir in ein kleines Kaff bei Jena und stellten unser Auto auf einem nahegelegenen Parkplatz ab und fingen an den Wanderschildern zum Veranstaltungsort zu folgen. Schnell merkten wir, dass es ein längerer Marsch wird. Circa 50 Minuten liefen wir den Berg hinauf, bis wir ein Gasthaus sahen und eine kleine alte Ruine. Erste Musik ertönte über die Anlage und der Soundcheck begann. Beim Vereinshaus auf dem Berg gab es für wenig Geld gutes Bier und Schnaps, und auch für das Leibliche wohl wurde mit Veganen und klassischen Thüringer Speisen gesorgt. Wir sahen uns noch etwas um und genossen die Aussicht, bis dann so gegen 21 Uhr die Doom Band MgM:Dm startete. Die Wald- Kulisse war wunderschön zwar wollte noch kein richtiges Doomfeeling aufkommen, da es noch hell war aber die beiden Männer gaben alles. Es handelt sich bei MgM:Dm um sehr sehr schleppenden Doom, der viele Drone Elemente aufweist. Auf Gesang wurde hier verzichtet, stattdessen griff man auf Soundsamples zurück. Die Gruppe erinnerte mich ein bisschen an Häxenzirjkell. Der Sound völlig war okay ich meine man hatte hier nicht wirklich eine Bühne, sondern war an einem Gasthaus im Wald, da ist es schon schwer perfekten Sound zu kreieren. Langsam wurde es Dunkel und hier komme ich zum großen Kritikpunkt des Abends, zwischen den Bands war einfach zu viel pause, der Soundcheck war zu lang und es dauerte ewig bis die jeweils nächste Band spielte. Egal jetzt betraten Orae die „Bühne“. Mein Musikalischer Geschmack war es zwar nicht aber die Gruppe hatte definitiv ihre Momente. Es handelte sich um relativ Melodischen Death Metal.

13340196_919454184829815_7658881826014323319_oNun sollte es zum meinem persönlichen Highlight des Abends gehen, Mosaic. Wieder musste man eine längere Umbaupause und Soundcheck ertragen doch als Mosaic dann loslegten wurde man gebührend entschädigt. Der Sound war klasse und auch die Band spielte wie man es sich vorstellte. Episch/Melodischer Black Metal der genau zur Location und allem anderen passte, man stellte zu diesem Zeitpunkt auch Fackeln und eine Feuerschale auf und die Atmosphäre war perfekt! Leider merkte man zusehends, wie das Publikum müde wurde, was vermutlich am Schwülen Wetter und dem Aufstieg in Kombination mit dem Alkohol lag. Auch wir mussten dann langsam den Abstieg angehen, da wir auch noch eine Umbaupause und Band nicht mehr im wachen zustand erlebt hätten. Also machten wir uns in völliger Dunkelheit wieder vom Berg. In der Info Mail schrieb man zwar, man solle Taschenlampen mitbringen aber das haben wir gekonnt ignoriert und bis auf die Attacke eines Dornbusches kamen wir unbeschadet wieder zum Auto. Venenum, die letzte Band begleitete unseren Abstieg stetig und ich kann sagen, bestimmt war auch diese Band ein Fest!

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Fazit: Für mich war dieser Abend ein Highlight in diesem Jahr. Ein Konzert an dem nur Leute Teilnahmen, die davon wussten und sich somit der Musik verbunden fühlten. Man hatte also keine Idioten, die die Atmosphäre gestört hätten. Des Weiteren war der Eintritt mehr als fair, sowie die Preise für Speis und Trank. Die Location war perfekt gewählt und ich hoffe, dass man solche Konzerte wieder des Öfteren besuchen kann und man sich gerade im Black Metal Bereich ab und an mal wieder auf kleine exklusive Konzerte zurückbesinnt. Natürlich durfte am Ende jeder kommen aber es wurde halt nicht im Internet beworben. Abschließend muss ich noch bemerken, dass dieses Konzertprojekt das erste dieser Art war und dafür war die Organisation trotz der Lücken doch ziemlich gut! Man darf auf mehr hoffen!

Swipal

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