Laser Dracul – Demo

IMG_0077Seit längerer Zeit suchte ich jetzt schon nach düsterem, heißen und verschwitztem Horrordoom. Das ich dabei in Schweden fündig werde, hätte da wohl niemand wirklich gedacht. LASER DRACUL aus Borlänge, in der schwedischen Region Dalarna, haben Ende Mai ihr Demo veröffentlicht und bringen euch Gruseltunes par exellence!

Dracula, mit Laseraugen emporkommend über einer brennenden Stadt und genau wie jenes Flair, welches das Cover ausstrahlt, ist auch die Musik der 3 Schweden. Finster, gruselig mit Comictouch und groovigen Riffs. Vier Tracks befinden sich auf dem Debut des Trios und dröhnen schnell und heftig, zum headbangen einladend, aus Boxen. Aber auch wunderbar atmosphärische Passagen gibt es hier zu entdecken, welche durch ihre Melodien sowas von heiß auf den Schädel strahlen, wie sonst nur die Sonne an einem texanischen Sommernachmittag.
Der Sound erinnert an den Rodriguez/Tarantino Klassiker FROM DUSK TILL DAWN, denn durch den genialen Groove der Instrumente, so wie die grandios verrauchten Vocals, drückt der Schweiß schnell aus allen Poren und der Kopf bewegt sich quasi ganz von allein hoch und runter, während man sich sofort kaltes Bier und Tequila an seine Seite wünscht, um sich wieder in kühlere Bahnen zu lenken. In den ruhigeren Parts gibt es in nahezu jedem Song eine grandiose, an Carlos Santana erinnernde, Melodie zu hören, die den Hörer noch tiefer ins Ambiente ziehen kann. Für mich der herausstechendste Song des Demos, ist DANCING WITH DEMONS. Der Track hat eine wunderschöne variable, ausgefeilte Songstruktur zu bieten und kann sich mit seinem direkt im Ohr bleibenden Mainriff schnell einen Platz im Herzen des Hörers sichern.

LASER DRACUL hauen ein wirklich beachtenswertes Demo raus, das jedem Fan von schweißtreibendem Southern Rock oder rotzigem Stoner Doom gefallen dürfte. Durch verschwitzte Gruselatmosphäre, groovige Gitarrenklänge, durchgepeitschtes Schlagzeug, so wie den genialen Vocals oder heißblütigen Gitarrensolos, bringen die Schweden mit diesem Tonträger einen absoluten Geheimtipp im Bereich der diesjährigen Doomrecords.

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