Obsidian Knife – Tape I

ok coverMit OBSIDIAN KNIFE aus Köln, kommt nach Ultha endlich mal wieder ein äußerst interessantes und definitiv hörenswertes Projekt aus der Rheinregion. Auf ihrem absolut großartig designtem Demotape TAPE I erwarten euch 4 psychedelische Black/Doom Metal Tracks mit Suchtgefahr!

Ok, zugegeben, bei der Namensgebung der jeweiligen Titel waren OBSIDIAN KNIFE nicht gerade die kreativsten, was aber auch gewollt sein könnte, da die Tapes und auch die Musik äußerst kreativ sind, so wie auf Anhieb überzeugen können. okgelb1 Wie schon erwähnt, gibt es TAPE I physisch als Kassette zu erwerben, wobei man sich zwischen der gelben oder violetten Version entscheiden kann. Die Tapes sind alle DiY bemalt und verziert worden, was wiederum bedeutet, dass jedes Exemplar ein Einzelstück ist und voller Liebe und Hingabe steckt..
Aber um auf den gespielten Sound zurückzukommen… auch hier können die Nordrhein Westfalen schnell überzeugen, denn mit den knapp 20 Minuten hypnotisch wirkenden Klängen, schaffen es OBSIDIAN KNIFE recht schnell den Hörer in einen Strudel aus experimentellen Melodien und düsterem Großstadtflair zu ziehen. Die Drums sind recht mäßig im Tempo und können ihr ganzes Können nur selten richtig unter Beweis stellen, was jedoch nicht als Kritik an dem Talent des Drummers zu verstehen ist, denn der beherrscht sein Instrument durchaus.
oklila2 Trotz des eher „ruhigen“ Tempos, kommt einem der produzierte Sound absolut brutal, düster und dreckig vor. Qualitativ sind die Aufnahmen für ein Demo richtig gut geworden und lassen die psychedelisch, hypnotischen Melodien noch authentischer wirken.  UNTITLED I-IV sind ein wahrer genuss an diesen heißen Sommertagen, denn durch teils grooviges Riffing und den kalten blackened Doom Einfluss, kommt hier eine Film Noir Stimmung in musikalischer Form daher, der man sich nach erstmaligem Hören einfach nicht mehr verwehren kann.
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Wer sich zur kommenden Hitzewelle in seinen staubig, dunklen Keller verziehen möchte, sollte dies definitiv nicht ohne TAPE I von OBSIDIAN KNIFE tun. Richtig großes Demo, dass die Kölner hier auf uns loslassen, hoffentlich kommt da bald mehr. Düster, groovig und dennoch kalt wie Sibirien im Winter.

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