TRVEFRYKT ZINE

Manic Adrift – Towers

manic-adrift-coverPuh, langes Wochenende. Um sich darauf einzustimmen, braucht man natürlich einen passenden und guten Tonträger. Ihr solltet es da auf jeden Fall mal mit MANIC ADRIFT versuchen, denn deren neue EP TOWERS macht ziemlich schnell süchtig. Diese Old School Death Metal/Black Crust Combo hat mich mit ihrem frisch veröffentlichtem Record wahrlich umgehauen. Seit langer Zeit mal wieder ein Death Metal Release, dass nicht klingt wie der 10. Abklatsch vom 10. Abklatsch. Was TOWERS so besonders macht, erfahrt ihr hier.

Durch den THE GREAT COLD Gitarristen Lukas, welcher mich mit seinen wunderbaren Melodien und Riffs über Stunden hinweg verzaubert hat, bin ich auf die Marburger Death Band MANIC ADRIFT aufmerksam geworden. Selbiger übernimmt in der Kapelle die Position des Basses und beweist in der kompletten Scheibe sein Können am 4-Saiter. Anfangs habe ich den Tonträger nur quergehört, weil ich mich in letzter Zeit kaum mit Death Metal befasst habe, doch schon nach kurzem reinhören war mein Interesse geweckt. Das Coverartwork von TOWERS ist modern und äußerst ansehnlich, wofür es den ersten Pluspunkt meinerseits gibt. Doch auch musikalisch ist dieser Record eine durchweg positive Überraschung. manic-adriftMit einer unglaublich düsteren und atmosphärischen Kombination aus, nach Dismember klingendem Death Metal und Blackened Crust á la YOUNG AND IN THE WAY, können die Hessen vom Anfang bis zum Ende überzeugen. Allen voran stehen die genialen Songstrukturen, welche meist aus Death Metal Parts bestehen, die dann nahtlos in wütendere, dreckigere Crustsounds übergehen. Als würde dieses Gewitter noch nicht ausreichen, haben MANIC ADRIFT noch ein Ass im Ärmel. Sie würzen ihre Songs nämlich noch mit gut getimten und unglaublich adäquaten Rock Vocals, die mich an der Ein- oder anderen Stelle an die erste TWITCHING TONGUES Scheibe erinnern konnten. 14379857_1221907071209485_2860507096169185990_oMancher Song beinhaltet mehr Death Metal, andere wiederrum mehr Crust oder gar Black Metal, somit wird dem Hörer kein einziges mal langweilig. Neben unglaublich kalten Riffs und eingängigen Melodien der Gitarre, gibt es ein glänzendes Schlagzeugspiel und schrammelnde Basslines zu entdecken. Highlight der EP ist jedoch die Stimme von Sänger Nils, der hier in unterschiedlichsten Gesangstilen und Techniken abreißt.
Physisch kann man TOWERS bei der Band als CD erwerben. Artwork und Musik lohnen definitiv, sich diese CD zuzulegen.

Ein für mich sehr überraschender Kandidat auf das deutsche Death Metal Undergroundrelease des Jahres. Geniale Klänge, giftig, kalte Atmosphäre und abwechslungsreiche Vocals, bringen euch diesen frostigen Orkan näher. Bei mir läuft der digitale Tonträger, den man sich übrigens für Umme ziehen kann, die letzten Tage hoch und runter. Sollte es euch ähnlich gehen, habt ihr ja jetzt erstmal genug Zeit, um euch MANIC ADRIFT-TOWERS zu Gemüte zu führen.

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