OFF THE GALLOWS – CUT YOURSELF

a2700929377_16.jpgDie fünf Jungs aus Siegen sind Toni – (Drums), Niklas – (Gitarre), Jonas – (Bass), Denny – (Gitarre) und Alex (Vokals). Anfang 2015 gegründet, haben sie am 03.01 ihre Debüt EP – CUT YOURSELF veröffentlicht. Die fünf Tracks haben eine Gesamtlänge von über 30 Minuten und sie unteranderem als CD im Digipack erhältlich . Nach eigenen Angaben spielen OFF THE GALLOWS eine Mischung aus Doom, Sludge, Post und Progressiv Metal und das, meiner Meinung nach, ziemlich gut. Inspiriert durch Bands wie NEUROSIS, AMENRA, ISIS, CULT OF LUNA, THE OCEAN, TOOL, MASTODON oder auch  CROWBAR, ergibt sich eine große Klang- und Rhythmenvielfalt und lässt dem Hörer  in andere Welten eintauchen.

Der erste Song FEED ON THE CHARADE baut sich langsam und ruhig auf- Das Intro wird von cleamem Vokals begleitet, bis die Break wütend den Mainpart einleitet  und mit deutlichen Progressivem Metal Einfluss den Track weiter voran treibt. Die Bridge ufert dann in Post Metalligen Gewässern, bis sie in einem instrumentellem Outro endet. Die Instrumente und der Gesang bilden während der gesamten EP eine klangfarbene Einheit und  hinterlassen den deutlichen Eindruck, in Kombination mit den Songstrukturen, ein Konzept zu verfolgen Dank Verarbeitung der verschiedensten Elemente, sind die Titel immer abwechslungsreich und vielfältig gestaltet.
Nummer Zwei der EP, JUST KEEP DIGGING, besitzt ein deutlich kürzeres Intro, aber  dafür auch mehr Wut im Bauch! Ein drückender Sound und eine Stimme, die Einem alles entgegenfeuert, dann eine Break, welche einen ruhigen und wehmütigen Part einleitet, welcher sich dann wiederum aufbaut, um in schnellen Riffs aufzugehen. Die beinahe peitschenden Beats, so wie der Gesang,der immer weiteres Graben fordert, werden nach und nach zu mitreisenden Riffs, die trotz der hohen Geschwindigkeit ein sehr rhythmisches Outro bilden können.
Textlich beschäftigt sich das Quintett mit sozialen und ökologischen Problemen, was unter anderem in QUARANTIE und den ersten beiden Tracks deutlich wird. Aber auch die Frage nach einer höheren Existenz und einem eventuellen Leben nach dem Tod wird in OBOLUS FOR CHARON behandelt.
Zum Schluss der Kracher DNA, mein Favorit auf dem Tonträger. Mit 2 einleitenden Minuten, wird der Track aufgebaut, nur um dann in brachialen Sound überzugehen, der alles niederzuwalzen scheint, was sich ihm in den Weg stellt. Die aggressive Stimme scheint wie gemacht für den harten Klang der Band. Der Wechsel zwischen cleanem und härterem Vocals, wird durch den Wechsel der Rhythmen unterstrichen und funktioniert auch in den restlichen Songs so gut, dass dies wohl als ein Markenzeichen von  OFF THE GALLOWS gesehen werden dürfte.

Das Debüt der Jungs ist also wirklich gelungen und es sollte keinen hier verwundern, wenn man von diesen Jungs, in diesem Jahr noch einiges hören oder lesen sollte. Das Reinhören in die EP lohnt sich vor allem für Fans von düsterem Post-Metal. Ich für meinen Teil, bin sehr gespannt, ob der Entwicklung dieser Band und weiteren Releases. Hoffentlich gibts bald was Neues von dieser Combo um die Ohren!

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