TRVEFRYKT ZINE

Portëit – Demo

PORTREIT, die vier Jungs aus Giessen (mittlerweile Hannover und Offenbach), haben vor gut einem Monat ihr Debüt Demo veröffentlicht. Aufgenommen wurde dieses innerhalb von zwei Wochen, in bester DIY Manier im Proberaum. Abgemischt wurde dann bei DESERT INN Studio. Über DINGELBERRY RECORDS kommt das gute Stück dann letztendlich heraus. Zu Beiden pflegen die Jungs übrigens einen freundschaftlichen Kontakt. Seit Juli vergangen Jahres hat die Band leider nur zwei Konzerte gespielt, was sich zukünftig hoffentlich ändern wird. Gespielt wird Screamo mit Elementen aus Punk oder Melodic Hardcore Punk.

Die beiden Songs haben eine Länge von jeweils über sieben Minuten und sind dabei sehr spannend und abwechslungsreich. Die Titel der zwei Tracks sind dabei recht nüchtern gehalten: „A“ und „B“.
A beginnt mit einem langsamen und melancholischem Intro, auf welches direkt ein Hightempo-Part folgt. Dazu gesellen sich deutsche Lyrics, von denen man sich aber nicht abschrecken zu lassen braucht, da sie stiltypisch geschrieen werden. Nach einer kurzen Bridge setzt wieder ein schneller Part ein, der nun aber um einiges rhythmischer klingt. Der Wechsel von den Hightempo- und etwas ruhigeren Abschnitten, zieht sich durch den gesamten Song, ohne in eintönigen Landschaften zu verharren, da jeder Titel seinen individuellen Klang verpasst bekommen hat. Vor dem rasanten Outro gibt es in einem erneuten seichteren Part, ebenfalls noch Clean-Vocals zu ergattern.
Ähnlich dem ersten Song beginnt „B“ melancholisch, baut sich langsam auf und geht dann in einen schnelleren Rhythmus über, der allerdings ebenso gefühlvoll ist, wie der Rest der bisher gezeigten Klänge. Danach kehren PORTREIT zu ihrem, zu Beginn bereits gezeigten Sound zurück. Dieser intensive Spannungsbogen mündet in einer schweren, düsteren Bridge, welche sich wiederum langsam aufbaut und den Hörer damit an A erinnert. Nun folgen wieder rhythmische und stark Melodic Hardcore-lastige Klänge mit teils cleanen Vocals, welche dann überraschend durch einen plötzlichen Cut und ein ruhiges, sanftes Gitarrensolo abgerundet werden.

Bandcamp
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