TRVEFRYKT ZINE

Album Review: RIPIS – MONOLITH

Kennt ihr das Gefühl, von einer massiven Soundwand getroffen und dabei hypnotisiert zu werden? Stellt euch einfach Riff – Worshipping Doom á la BONGRIPPER mit grantigen Gesängen und leichtem Stoner/Grunge – Touch vor, oder noch besser, checkt einfach MONOLITH, das Debütalbum der Texaner RIPIS aus. Der Tonträger bringt euch sieben Songs ins Haus, die auf ganzer Linie überzeugen können. Jeder der sich Abends gern mal was rein-brennt, sollte bereits vorher auf Play klicken und sich dann den schweren Hymnen des Trios hingeben.

Bereits vor dem ersten Durchlauf hat die Platte, dank ihres starken Artworks, meine Sympathie gewinnen können. Ebenso düster und nebelig entpuppten sich dann auch die Tracks der, mir bis dato unbekannten, Doom Band RIPIS. Die drei Jungs liefern einen einstündigen Brocken, der vor allem dank seiner fesselnden Wirkung in Erinnerung bleibt. Hier kreuzt ein ständig umherwirbelndes, nie stillstehendes Schlagzeug den Weg eines melodisch brummelnden Basses, in Begleitung einer gespenstisch schönen Stimme. Das Herzstück der Scheibe sind allerdings die Riffs, die sich meist über einen längeren Zeitraum wiederholen und damit für einen wahren Dampfhammer im Gehörgang sorgen können. Man könnte denken, dass RIPIS den Hörer erst nur hypnotisieren wollen, um ihm dann mit einem Donnerhallen aus der Trance zu reißen.
Mich konnte das Trio schnell als Fan dazu gewinnen, denn nachdem man MONOLITH zum ersten Mal fertig gehört hat, möchte man seinen Kopf, vor Wut schäumend, an die Wand trümmern und das im gleichen Mantra, das uns der Gitarrist der Band aufgehalst hat. Von einem physischen Release habe ich noch nichts mitbekommen, aber der dürfte sicherlich nicht mehr allzu lange dauern, denn bei dieser Lawine kann sicher kaum jemand Nein sagen.

Den Namen RIPIS sollte man zukünftig kennen, denn wenn die Combo weiter mit diesem Niveau antritt, dann könnt ihr euch ganz warm anziehen. Fette Riffs, unbändige Drums und sehr eingängige Vocals sorgen dafür, dass man MONOLITH als zeitverzerrende Reise durch dunkelste Sphären wahrnehmen kann. Lange schon hat mich kein Geröllhaufen mehr so erdrückt, wie das Debütalbum der Texaner.

RIPIS Bandcamp

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: