Album Review: MMTH – PATERNOSTER

In knapp einer Woche, genauer gesagt am 29. September, wird, mit PATERNOSTER, der erste Output der Auricher Instrumental Rock Band MMTH veröffentlicht. Das Album kann sich nicht nur durch seine stark gestaltete Tape – Version auszeichnen, sondern hat auch musikalisch so einiges zu bieten. Gemütlich, verträumt und gelegentlich vor Kraft strotzend, bietet euch dieser Tonträger einen hervorragenden Kameraden, um dem nasskalten Herbst entgegen zu treten.

Anfangs fand ich nur den Bandnamen MMTH und das Coverartwork interessant. Musikalisch war ich nämlich nicht wirklich auf der Suche in ruhigen Gefilden unterwegs. Dennoch konnten mich die Vier auf Anhieb von sich und einer kleinen Verschnaufpause für Kopf und Geist überzeugen. Mit absolut herrlichen Riffs, vielseitigen und spannenden Drums, hatten mich die Jungs schnell am Haken.
Die Produktion und damit einhergehende Soundqualität ist ebenfalls großes Kino und fängt das gesamte Ausmaß der Instrumente vollends ein, was die Atmosphäre dicht und intensiv erscheinen lässt. Während des Durchlaufs fühlt man sich wohlig warm und kann direkt Einklang mit dem Herbst finden. Von träger Melancholie, bis hin zu düsterer, teils epischer, Aufbruchstimmung, gibt es die komplette Palette des Stimmungsbarometers abzugreifen. Falls ihr ohnehin zu Postrock neigt, könnt ihr bei diesem Gespann nichts verkehrt machen. Wer MMTH unterstützen möchte, kann sich die Kassette, die im Übrigen ein Blickfang ist, bei Bandcamp für einen schmalen Taler bestellen. Ich jedenfalls will euch an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten, denn sonst würde diese Entdeckungsreise durch nebelige Wanderwege doch beim Release, am 29. September, nur halb so viel Spaß machen.

 

MMTH legen mit ihrem Debütalbum PATERNOSTER einen fesselnden Postrock – Record hin, der, nach endgültiger Veröffentlichung, sicher hohe Wellen schlagen wird und das nicht nur dank seines super Sounds oder der Unmengen instrumenteller Highlights, sondern vor allem dank der beruhigenden Ausstrahlung, wie Wirkung.

MMTH Bandcamp
MMTH Facebook

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s