BURIAL OATH – Beyond The Vale Of Shadowlands

cover

VENDETTA RECORDS hat ein echtes Schmankerl für US-Black Metal Liebhaber im Angebot. Neu auf dem Label: BURIAL OATH aus Ohio, mit der neuen Platte „Beyond The Vale Of Shadowlands“. Die Band besteht nur aus 3 Musikern, die mit dieser minimalen Aufstellung eine verdammt fette Soundwand produzieren.

BURIAL OATH spielen schleppenden, ekligen USBM mit starkem Einfluss von klassischen norwegischen Werken. Das Cover des Albums lässt den Hörer schon erahnen, was auf ihn zukommt. Eine dunkle Waldlandschaft, im Hintergrund ein paar Hügel, alles gehüllt in Regen und Nebel. Genau wie diese Szenerie aussieht, klingt auch der Sound. So etwas atmosphärisches, was zugleich aber auch verdammt dreckig rüberkommt, habe ich lange nicht mehr gehört.

Das Intro „The Ritual“ bringt eine mystische Atmosphäre mit sich und eine langsam gespielte, sehr melancholische Melodie kriecht in die Gehörgänge. Das wirkt alles noch sehr postig, aber schon bald packen BURIAL OATH den Knüppel aus.

band

„Coffin Nails“ ist mein Lieblingssong auf der Platte. Die rotzigen Riffs sind einfach perfekt, norwegischer Black Metal trifft auf den asozialsten Punk, den man sich vorstellen kann! Dazu kommen die sehr kräftigen Vocals, die phasenweise unglaublich widerlich klingen. Danach geht es bei „Sol Av Svart“ mit wütendem Blastbeat-Geballer weiter, bis die Band wieder ein räudiges Riff nach dem anderen rausfeuert. An Intensität ist das Ganze nicht zu überbieten, dieser Track bietet fast 4 Minuten pure Gewalt. Klassischer Schwarzmetall wird dann mit „Deathhymn“ geboten, die flirrenden Gitarren klingen schön fies und man rumpelt sich langsam aber sicher durchs Dickicht.

Das große Finale der Platte wurde „Womb Of Cosmic Bane“ getauft, hier trifft eine verträumte Melodie auf bissige Vocals, die bei diesem Track deutlich mehr Raum haben. Über den ganzen Track schleppt man sich im midtempo, nur einzelne Blastbeat-Attacken sorgen für die nötige Portion Zorn.

Fazit: BURIAL OATH machen absolut alles richtig. Sie schaffen es, eine dichte Atmosphäre aufzubauen und vergessen dabei trotzdem nicht den Punk-Einfluss. „Beyond The Vale Of Shadowlands“ ist eine der besten USBM-Scheiben, die ich je gehört habe, und dazu ist es noch das Debut-Album der Band. Bitte unbedingt so weitermachen!

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Flix.

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