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EP Review: ANGST – BURDEN OF LOSS

Als wir am Samstag in Erfurt Burger verkauft haben, stand gleichzeitig auch mein erster Publikumsbesuch einer Show der Hannoveraner Metallic Hardcore Combo ANGST bevor. Nachdem mich die Liveperformance absolut umgeknüppelt hat, habe ich mir direkt den aktuellen Record BURDEN OF LOSS gesichert, um mich zu Hause noch mal von der Qualität dieser Band zu überzeugen. Wer auf wütenden 90´s Metalcore steht, wird die Scheibe verschlingen und gnadenlos feiern, versprochen!

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Im Mai 2017 haben ANGST ihren zweiten Record, die BURDEN OF LOSS EP, über STREET SURVIVAL RECORDS veröffentlicht und schreddern, wie bereits auf dem ersten Release, alles kurz und klein. Im Vergleich zur Demo EP kommt der Sound nun allerdings deutlich besser produziert aus den Boxen und kann demnach auch mehr Wucht entfesseln, was besonders in den Downtempo-Passagen gut zur Geltung kommt.

Schon im Opener INTERITUS zeigen die Niedersachsen, welchem Weg Sie sich verschrieben haben. Das Intro besticht durch gnadenlose Moshparts, die von dissonantem Riffing untermauert werden, wie man es zum Beispiel von DISEMBODIED kennt. Die weiteren vier Songs stehen dem in Nichts nach und tragen ebenfalls aggressiven 90´s Metallic Hardcore zutage, der meistens an BURIED ALIVE oder alte HATEBREED Sachen erinnert. 

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Wie bereits erwähnt, war auch der Gig in Erfurt großes Tennis und konnte mich von der Band überzeugen. Wer Bock hat sich die Platte für nen schmalen Taler zuzulegen, kann entweder bei der Band direkt oder beim Label eine Kopie abgreifen. Jeder Fan von bitterbösen Moshklängen wird hier auf seine Kosten kommen.

Endlich gibt es wieder eine Band, die es schafft authentischen Metalcore zu spielen und den Pit damit schnell zum Überkochen, zu bringen. ANGST sollte man definitiv auf dem Schirm behalten und vor allem live erleben. Mit einem, hoffentlich bald folgendem, Album dieser Qualität, könnte das Quartett den Status, als eine der härtesten HC-Bands Deutschlands, manifestieren.

ANGST Bandcamp
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STREET SURVIVAL RECORDS

 

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