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Album Review: THE DETAINED – THE BEAST PLUS MORE

Heute gibt es mal ein Review zu einer deutschen OI! -Streetpunk Band. Die Rede ist von THE DETAINED aus der Hauptstadt, die nun, mit THE BEAST, ihr erstes Album veröffentlichen. Über TAPE OR DIE kommt die Kassettenversion, auf deren B- Seite sich zusätzlich noch die beiden Single EP´s befinden. Perfektes Material also für den Walkman und den Weg zur Arbeit, denn die Songs sind genauso rau und dreckig, wie das Berliner Pflaster.

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Obwohl meine Ohren immer für melodischen Streetpunk offen stehen, verirrt sich recht selten adäquates Futter dorthin. Berlin hingegen hat da eine Band in peto, der man sich als Skinhead, Punk oder Youth Crew Kids nicht verwehren sollte. Aus Recken erfahrener Bands, wie zum Beispiel FINAL PRAYER oder SKRÄCK, zusammengebastelt, liefern THE DETAINED kompromisslosen, eingängigen und spürbar Hardcore-beeinflussten Sound ab, den sie nun in Form von THE BEAST als ersten eigenen Langspieler präsentieren.

Die Version von TAPE OR DIE beinhaltet des Weiteren, wie oben erwähnt, 8 zusätzliche Tracks, die schon aus den beiden vorangegangen Releases bekannt sind. Da die Singles eine handvoll Hymnen liefern, wird sich wohl keiner darüber beschweren. Fans der Band werden demnach von der B-Seite begeistert, aber nicht überrascht sein.

Auf der A-Seite hingegen befinden sich zehn Titel, die den eigentlichen Record bilden. Bereits nach kurzem Reinhören fällt der deutlich bessere Klang auf. Die Instrumente kommen viel besser zur Geltung, die Vocals sind stärker und wieder gut verständlich, was live sicher zum Mitgröhlen einladen wird. Aufgrund deutlich ausgereifterer, dafür aber teils etwas sanfteren, Songstrukturen erinnern THE DETAINED vor allem an die melodischen Sounds vieler Oi! – Vertreter der britischen 80er Szene. Versehen wird das Ganze mit modernen Elementen á la BISHOPS GREEN oder GRADE 2.
Wer lieber die Platte kaufen möchte, kann diese bei CONTRA RECORDS bestellen.

THE DETAINED können mit ihrem ersten Langspieler gefallen. THE BEAST besticht mit eingängigen Passagen, einer Menge Spirit und einer vertonten Liebeserklärung an die Straße. Fans von Oi-, StreetPunk oder Hardcore, sollten sich die Berliner Combo unbedingt anhören.
Hier treffen TOWERBLOCKS auf spätere THE OPPRESSED Sachen.
Volle Empfehlung an Alle, die ihre Martens noch aus Verbundenheit tragen!

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