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Demo Review: FUNERAL LEECH – THE FUNEREALITY

Wie einige von euch bereits wissen, ist TESTIMONY RECORDS aus Hamburg eines meiner favorisierten Labels, wenn es um hochwertigen Old School Death Metal geht. Neustes Release ist das Demotape der New Yorker Combo FUNERAL LEECH. Die Kassette feuert euch vier gespenstische Death/Doom Tracks entgegen, die eine, für Demo-Verhältnisse, ungewöhnlich starke Qualität aufzeigen. Wer auf OBITUARY, AUTOPSY und andere Vertreter von fiesem Midtempo Gestampfe steht, muss sich THE FUNEREALITY schnellst möglichst reinziehen, denn diesen Höllenritt wollt ihr euch mit Sicherheit nicht entgehen lassen!

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FUNERAL LEECH ist ganz klar ein Name, den man, als Death Metal Fan, auf dem Schirm behalten sollte. Mit ihrem Demorelease konnten die vier New Yorker überzeugen und  es obendrein schaffen, mit TESTIMONY RECORDS, ein starkes Label für die Veröffentlichung zu finden.
Doch das Ganze ist auch nicht unverdient, denn neben Furcht einflößenden Growls überzeugt vor allem der Einklang der Instrumente. Obwohl das Genre eher für rohen und primitiven Sound steht, hat es das Quartett  geschafft, mit einer recht  „gefühlvollen“ instrumentellen Leistung, für das gewisse Etwas zu sorgen und sich von anderen Vertretern des Genres abzusetzen. Die Instrumente bilden eine verschmolzene Einheit und sind hervorragend aufeinander abgestimmt und abgenommen worden. Vom stampfenden Riff, über weiche Drums, bis hin zu kalten, verzerrten Melodien, werden eine Menge interessanter Elemente verpackt.
Trotz des sauberen Klangs kann die Combo düsteren Death Doom präsentieren, der sich, deutlich hörbar, an US – Veteranen der 90-er Welle orientiert hat.

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Das Tape, übrigens 20x in rot und 80x in schwarz erhältlich, beinhaltet noch einen zusätzlichen Track, der den, bisher digital veröffentlichten, Titeln in Nichts nachsteht. Mal sehen, ob eine zukünftige Langrille auch beim Hamburger Label releast werden wird, oder ob da bereits größere Kaliber anstehen.

FUNERAL LEECH haben mit ihrem THE FUNEREALITY Demo definitiv für Aufsehen gesorgt und das auch völlig zu Recht, denn der Sound bleibt hängen, keine Frage. Todfinsterer, frustbeladener Death Doom aus den Staaten, der sich brachial durch die Gehörgänge walzt, um dann zähflüssig ins Hirn zu sickern. Solltet ihr unbedingt antesten!

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