TRVEFRYKT ZINE

Trvefrykt’s Demo Watch #3: PAIN KILLER, HEAR//SAY, MOLDER, BARON SOIL, THERAPY

Der erste DEMO WATCH 2018 steht auf dem Programm. Hier könnt ihr die, meiner Meinung nach, spannendsten fünf Demos finden, die bisher, in diesem Jahr, veröffentlicht worden sind. Egal ob ihr auf Blastbeats, Moshparts oder straighten Hardcore Punk steht, bei diesen Records sollte für jeden Fan harter und schneller Musik etwas dabei sein. In der heutigen Ausgabe erwartet euch Powerviolence aus Australien, Raw HC-Punk, Death/Thrash Metal und D-Beat Punk aus den Staaten, so wie eine melancholische raue UK Neocrust-Combo.

PAIN KILLER (Hardcore/Powerviolence – Australien)
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PAIN KILLER machen ihrem Namen alle Ehre und liefern schmerzlichst brutalen Hardcore Punk ab, der hier und da mit rasanten Blastbeats und Powerviolence Passagen gestreckt ist. Die Australier überzeugen mit tief bellenden Vocals, einfachen Songstrukturen und aggressivem Riffing. Kurz und knackig diese Angelegenheit, aber dafür auch ungemein hart. Wer auf Bands wie WEEKEND NACHOS oder HAYMAKER steht, wird diese Truppe ganz bestimmt feiern! Das Tape kann man übrigens bei BEST WISHES RECORDS bestellen.


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HEAR//SAY ( Raw Hardcore Punk – USA)
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Eine weitere lohnenswerte HC-Punk Band gibt es in den Staaten zu bestaunen. HEAR//SAY haben vor Kurzem ihr 6-Track starkes Demo released. Die Songs lassen noisigen, Female-Fronted Raw Punk aus den Boxen scheppern, der mit dumpfen, schnellen Drums und rotzigen Riffs vom Hocker reißt. Besonders erwähnenswert sind die aggressiven Vocals und interessanten Tempowechsel in den einzelnen Titeln.
Das Quartett wird Fans von Queercore und Rawpunk gleichermaßen ansprechen und dürfte sich schnell einen Stammplatz auf dem Mp3 Player sichern. Eine physische Version steht noch aus, kommt aber hoffentlich noch!


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MOLDER ( Old school Death/Thrash Metal – USA)
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Ebenfalls aus Amerika kommt die Old school Death/Thrash Metal Combo MOLDER, deren stampfender, dreckiger Ableger dieses Genres sich schleunigst im Gehörgang einnistet. Primitiver, moshiger Thrash Metal, kombiniert mit düsterem, leicht crustigen, Death Metal-Gebolze und äußerst schweren Gitarrensounds. Falls es euch mal wieder nach einer ekligen Metalpunk-Band dürstet, die zu dem noch mit eingängigen, sägenden Melodien punkten kann, müsst ihr MOLDER lieber gestern, als heute hören. Eine limitierte Tapeversion des AN ACT OF REVENGE Demos wird im Frühjahr 2018 erhältlich sein. Lasst euch von diesen 5 räudigen Hymnen einschmieren und anspucken, ihr werdet bestimmt gefallen daran finden!


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BARON SOIL ( Melodic Hardcore Punk/Neocrust – UK)
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Bei dem britischen Label NEGATIVE EVERYTHING bin ich über einen Tonträger gestolpert, der sich durch seine Individualität ein wenig von der breiten Masse absetzen kann. BARON SOIL spielen eine  Mischung aus melancholischem Melodic Hardcore Punk der End-2000-er Schiene und rohem Neocrust. Da man diesen Genremix nicht aller Tage zu Ohren bekommt, kann sich das Demo schnell ins Hirn zu brennen, ob das nun an den emotionalen, frustrierten Vocals oder dem melodischen Riffing liegt, sei mal dahin gestellt. BARON SOIL haben, meiner Meinung nach, eines der interessantesten Demos veröffentlicht, die man im Frühjahr 2018 finden kann. Erinnert mich irgendwie an eine Kombination aus ANOTHER BREATH und der neuen MYTERI Scheibe, im Keller aufgenommen. Geniales Ding!


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THERAPY ( D-Beat/Hardcore Punk – USA)
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Zu guter Letzt gibt es noch eine walzende D-Beat Empfehlung, bei der vor allem Freunde von primitivem, harten und kompromisslosen Punk á la NAUSEA oder POISON IDEA  ihre helle Freude haben werden. Auf dem Debütrelease von THERAPY finden sich Female Fronted Stampfpunksongs wieder, zu denen man nur noch Löcher in den Boden treten möchte. Fiese, prägnante Basslines treffen auf tiefes, schleppendes Riffing und ultimativ angepisste Vocals. Alles zusammen ergibt eine brisante, hochexplosive Mischung, bei der sich das eigene Frustrationslevel schnell in die Höhe schraubt. Die Kassette wurde diy angefertigt und kann für einen schmalen Taler bei der Band bestellt werden. Jeder, der wieder einen beschissenen Tag verdauen, oder andere Scheisse schlucken, musste, findet in diesem Record brennenden Balsam für die Seele!


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