TRVEFRYKT ZINE

BLACK THRASH ASSAULT! Nights Blood, Ahvawe, Bloodlust, Arma, Venomwolf, Unblessed Force

OUGH! In dieser neuen Rubrik widmen wir uns voll und ganz der Geschwindigkeit. Black Thrash, Speed Metal, Crust – alles was Schnurrbart- und Dreadvokuhilaträger an Musik brauchen, während sie sich bis zur Besinnungslosigkeit besaufen.

Dieses Mal haben wir 6 räudige Kapellen aus aller Welt rausgepickt, ein breites Angebot das von Südamerika bis nach Russland reicht. Von lässigen Motorradhymnen bis zum schwarzmetallischen Blizzard ist alles dabei.

NIGHTS BLOOD (Gelsenkirchen/Deutschland)

Nights Blood Cover

https://nightsbloodrites.bandcamp.com/album/further-down-the-catacombs

Beginnen wir den Trip um die Ecke. Aus Gelsenkirchen stammt die noch junge Black Thrash Combo NIGHTS BLOOD, die mit eiskaltem Black Metal Gitarrenflirren das Blut in den Adern gefrieren lässt. Norwegischer Sound trifft auf Punk Rock, Atmosphärisches Black Metal Geballer mit Uffta Uffta Punk Drumming. Alles in allem sehr schwermütig, ab und an kommt der Punk Hammer aber dann doch.

 

AHVAWE (Mexiko)

Ahvawe

https://ahvawe.bandcamp.com/album/dirty-motherf-ckers

Kompromissloser Speed Metal aus Mexiko. Stumpf ist hier definitiv Trumpf, das Ganze klingt wie OMEGA mit noch mehr Punk Rock! In den 4 Songs der EP wird gnadenlos nach vorne gedroschen, dabei wird selbstverständlich auf jedes Experiment verzichtet. Das ein oder andere Solo lässt die Brusthaare nur so sprießen. Die Texte und das Cover sind natürlich auch so simpel wie möglich gehalten und sind meiner Meinung nach mit einem Augenzwinkern zu nehmen. DRINK TILL YOU PUKE BLOOD! Der Sound für den nächsten Kneipenabend der kein anderes Ziel kennt, als das Abscheißen an der Bar.

 

BLOODLUST (Portugal)

Bloodlust

https://cavernaabismal.bandcamp.com/album/bloodlust-at-the-devils-left-hand-cd-tape

Hier erwartet euch gut produzierter, druckvoller Black Thrash aus Australien. Die Drumms hämmern richtig durch die Boxen und es gibt fantastische Blastbeats auf die Ohren, und davon nicht zu knapp. Die Scheibe legt den Fokus definitiv auf sauber gespielten, düsteren, Thrash. Das Gaspedal ist fast über das ganze Album komplett durchgedrückt, langsamer werden BLOODLUST nur um euch mit einem schweren Riff den Kopf einzuschlagen!

 

ARMA (Brasilien)

Arma

https://arma666.bandcamp.com/album/rock-n-roll-murderers

Seit ihrer „Metal Punk Attack“ EP sind diese Speed Metal Maniacs meine persönlichen Lieblinge in diesem Genre. ARMA aus Brasilien liefern ein ähnliches Programm wie AHVAWE ab, aber mit einer Prise mehr MOTÖRHEAD Worhip! Die erste Full Length der Band, „Rock ‚N‘ Roll Murderers“ rotzt dem Hörer in die Fresse und verabschiedet sich mit einer gewaltigen Schelle. Metal Punk wurde sich hier groß auf die Fahne geschrieben, euch erwarten rotzige Riffs und Vocals, die klingen wie ein Best-Of des Gebrülls der Störis, die um 7 Uhr morgens immer noch in der Punkerkneipe eures Vertrauens am Tresen hängen. Besonders geil – „Wiskey With Lemmy“, eine Hommage an den sympathischen Fronter von MOTÖRHEAD. Der Track ist mein Anspieltipp, auf die Ohren gibt’s High Speed Rock mit geilem Groove und Motorbike-Feeling. Mit „Fight This War, Fuck The Power“ hat es sogar ein etwas schwermütiger Song mit Crust-Politthematik auf die Platte geschafft. Auch wenn ich bei ARMA lieber wütendes Geprügel höre, die melancholischen Klänge stehen den Brasilianern auch ganz gut zu Gesicht.

 

VENOMWOLF (UK)

Venomwolf

https://venomwolf.bandcamp.com/album/stormriding-power

Eine fiese Black Thrash Granate aus UK, gemastert von niemand geringerem als Joel Grind! „Stormriding Power“ von VENOMWOLF ist crust, kvlt und tritt vor allem Arsch. Die Produktion gibt der Scheibe einen fantastischen Crust Punk Flair, was auch für eine intensive und vor allem sehr kalte Atmosphäre sorgt. Apropos Atmosphäre, hier haben sich sogar Synthies eingeschlichen – zu hören im Track „One With The Fire“. Hauptsächlich kloppen sich VENOMWOLF in Höchstgeschwindigkeit durchs Dickicht, aber gerade die langsameren, schwarzmetallischen Parts wissen zu überzeugen. Anspieltipp: „Black Wine“

 

UNBLESSED FORCE (Russland)

Unblessed Force

https://grotesquesounds.bandcamp.com/album/blackened-speed-damnation

Zum Abschluss noch eine richtige Abreibung – UNBLESSED FORCE aus Russland. Das ist ganz grobes Geballer: barbarischer Lärm, schlechte Produktion, die räudigsten Vocals überhaupt. Aber das ist alles unglaublich stimmig! Diese EP ist ein rohes Black Thrash Meisterwerk, die Russen zertrümmern einfach alles mit dieser musikalischen Nagelkeule. MAYHEMs „Deathcrush“ trifft auf IMPALED NAZARENEs „Motörpenis“!

 

Flix.

Eine Antwort auf „BLACK THRASH ASSAULT! Nights Blood, Ahvawe, Bloodlust, Arma, Venomwolf, Unblessed Force“

  1. Wollt eigentlich im Urlaub in zwei Wochen mal aus dem Internet draußen bleiben, geht aber nicht: Hab heut eure Seite entdeckt (und bin Death Metal nicht abgeneigt). Hier gibt es viel zu entdecken, wie mir deuscht im ersten Moment \m/

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