TRVEFRYKT ZINE

Trvefrykt’s Demo Watch #6: Death Metal Special – SLITHERING DECAY, MALIGNANT, CULT OF EXTINCTION, CRUELTY EXALTED, ALTAR OF GORE

Die heutige Ausgabe des DEMO WATCH verschreibt sich vollends dem Death Metal. Da in letzter Zeit einige spannende Bands aus dem Boden geschossen sind und ihre Demos veröffentlicht haben, findet ihr hier eine kleine Zusammenfassung der, meiner Meinung nach, fünf interessantesten Vertreter. Unter anderem mit Dismembercore aus Belgien,  Gore-Worship aus den Staaten und sogar einer erstklassigen Technical Death Band. Wie gewohnt wird die gesamte Sparte durchzogen und sollte für jeden von euch etwas hervorbringen. Hereinspaziert!

SLITHERING DECAY (Old school Death Metal – Belgium)
sd.jpgFür Fans der schwedischen Melodic Death Metal Schiene, gibt es eine neue Band aus Belgien, mit der man sich näher befassen sollte. Das Quartett SLITHERING DECAY bringt nämlich frostig, groovigen Metal ins Haus, der umgehend an Bands wie DISMEMBER oder ENTOMBED erinnert. Die einzelnen Songs des Demos bestehen aus feinem Gitarrenspiel, kräftigen Growls und rumpeligen Drums. Was die Belgier abgeliefert haben, ist solider skandinavischer 90er Death, der überzeugt und direkt Bock auf mehr macht. SLITHERING DECAY muss man, als Liebhaber dieses stampfenden Genres, zukünftig auf dem Plan haben, das steht fest!


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MALIGNANT (Old school Death Metal – USA)
malignantMALIGNANT aus den Staaten hingegen, haben sich dem finsteren Old school Death Metal Klängen der amerikanischen Schule, verschrieben und bringen mit PURITY THROUGH PUTREFACTION, ihrem Debüttonträger, saftigen Metal hervor. Der Hörer bekommt das komplette Programm geboten, von tiefen Schrammelriffs, über sägende Melodien, bis hin zu derbst drückendem Drumming, wurden sämtliche Markenzeichen des Old school Death Metals in die Tracks gepackt. Hier und da sind die Songs recht moshig geworden, aber dennoch immer mit der gewissen Portion Dreck versehen. Wer auf primitives Gewalze á la OBITUARY oder AUTOPSY steht, muss unbedingt in diese Ep reinhören.

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CULT OF EXTINCTION (Raw Black/Death/ Noisegrind – Germany)
coe.jpgUm mal etwas Abwechslung in diese, bisher Old school bezogene, Ausgabe zu bringen, könnt ihr euch mit CULT OF EXTINCTION, durch modernere Elemente, weggeblasen lassen. Das One-Man Projekt aus Deutschland feuert noisigen Deathgrind der abartigsten Sorte aus den Rohren, den man nicht mehr so schnell vergessen kann. Ultrabrutales Drumming, in Form von fetten Blasts, wird mit gruseligen Noise-Effekten und tiefem, verstimmten Riffing kombiniert. Das Produkt ist trostlos, düster und unfassbar heftig. Immer wieder werden gespenstische Melodien untergebracht, die die Sounds in eine regelrechte Endzeitstimmung drücken. Geniales Debüt, bei dem es sich hoffentlich nicht um ein reines Studioprojekt handelt. Als hätten FULL OF HELL und SACROSCUM eine Kollaboration eingespielt. Wahnsinn!


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CRUELTY EXALTED (Technical Death Metal – USA)
ce.jpgObwohl mir Technical Death Metal eigentlich nicht wirklich zusagt, bin ich über eine interessante Band dieses Genres gestoßen. Die Amerikaner von CRUELTY EXALTED haben es mir sofort angetan. Shred Metal, dem man sich nicht verwehren sollte, wird präsentiert. Den Hörer erwartet astreines, vielseitiges Drumming und Riffing der Extraklasse. Als wären die großartig gespielten und aufeinander abgestimmten Instrumente nicht schon genug, schaffen es die Amis nebenbei noch eine fette Atmosphäre aufzubauen. Durch brummelnde Basslines wirken die Songs auch nicht zu glattgelutscht, sondern, im genau richtigen Maße, roh und dreckig. Dieser Record ballert euch auf technisch hohem Niveau in die Fresse!


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ALTAR OF GORE (Raw Death Metal/Goregrind – USA)
aog.jpgIm Gegensatz zu technischen Death Metal Bands verlassen sich ALTAR OF GORE ganz auf die klassischen Reizelemente des Genres, wie zum Beispiel ekelhafte Höhlengrowls, tiefes Riffing und primitive Songstrukturen. Hier steht das Stumpfe eindeutig im Vordergrund. Die Us- Death Metaller liefern reinsten Gossen Metal, der faulig vor sich hinwabert, und einen eingängigen, ranzigen Groove erzeugt. Der Fokus liegt dabei hörbar auf prägnantem Bassspiel und dumpfem Schlagzeugspiel. Das Demo klingt, als hätten sich UNDERGANG und AUTOPSY zu einer Supergroup zusammengeschlossen und ihren ersten Record in einem nasskalten Keller recorded. ALTAR OF GORE gehen sofort ins Ohr und lassen sich problemlos mehrfach hintereinander abspielen, ohne an Charme zu verlieren.

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