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Trvefrykt’s Rotten Report #4: SALLOW MOTH, DEATHWARDS, HUMAN AGONY, IMPURE, SUBDUER

Lange hat es gedauert, aber hier kommt endlich der neue ROTTEN REPORT. Fünf spannende Death Metal Bands gibt es wieder einmal zu entdecken. Heute im Gepäck: zwei mal klassischer Old school Death aus den Staaten, südamerikanischer Death/Thrash, Kanadisches Black/Death Geballer und Noise War Metal aus Deutschland. Nacken einölen und ab geht die Post.

SALLOW MOTH (Old school Death Metal – USA)
sallow.jpgSALLOW MOTH hat sich dem klassischen Death Metal verschrieben und feuert uns, eben diesen, in Form von rumpeligen, tief gestimmten Salven entgegen. Ordentlich brachiale Tracks, mit gelungenen Zwischenparts, garstigen Growls und, immer wieder eingestreuten, feinen Melodien, werden von der US Band geboten. Der Debüttonträger DEATHSPORE hat also alles, was es braucht, um sich schnell zu verlieben. Wer auf, zum Teil, crustigen Death Metal abfährt, wird diesen Record verschlingen!


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DEATHWARDS (Death/Thrash Metal – Chile)
deathwards.jpgDer nächste Leckerbissen wird bei INVICTUS PRODUCTIONS erscheinen und liefert astreinen 80er Thrash/ Death Metal. Die Rede ist von den Chilenen DEATHWARDS, die dreckigen, groovigen Sägethrash zocken, der sich in finsterem Death Metal-Gewand präsentiert. Wunderbar klingender, gefrusteter Gesang und eingängiges Riffing reichen vollkommen aus, um den Hörer für sich zu gewinnen. Auch die metallenen Melodien sind überzeugend und können teilweise im Ohr bleiben. Wer dreckigen, schnellen Death mit dicker Punk-Seite mag, kann bei der südamerikanischen Combo nichts verkehrt machen.


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HUMAN AGONY (Black/Death – Canada)
humanagony.jpgFalls hier jemand auf REVENGE und derlei nihilistisches Geballer stehen sollte, muss unbedingt auch die frische, kanadische Combo HUMAN AGONY ausgecheckt werden. Unglaublich finsterer Abriss irgendwo zwischen Black/Death Metal und räudigem Metalpunk. Das Rezept ist einfach – todwütende Blastparts, walzende Downtempo-Passagen und ekelhaft brüllende Vocals, die das Mark erzittern lassen, sind genug, um den Hörer bei Stange zu halten. Wer auf primitiven und gespenstischen Death Metal abfährt, darf HUMAN AGONY nicht verpassen!


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IMPURE (Death Metal – USA)
impure.jpgEine weitere Death Metal Band aus den Staaten, der man mehr Beachtung schenken sollte, sind IMPURE, die mit fürchterlich rohem Geschrote das Herz des Hörers erobern. Dumpfes, rasantes Drumming, wird mit widerlich röhrender Stimme und finsterem Riffing kombiniert, was unheimlich fruchtet. Wer auf die old school Schiene steht, muss IMPURE unbedingt antesten, denn diese Combo weiß, wie man mit Dreck um sich wirft und ins Mikro kotzt. Pure Filth!


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SUBDUER (Noise War Metal – Germany)
subbi.jpg
Audioterror vom Feinsten bringen SUBDUER unter die Massen. Mit ihrem Noise/War Metal, ist diese Combo wohl das härteste, was man momentan im deutschen Death Metal Untergrund finden kann. Die Songs strahlen puren Hass aus und lassen absolut kein Licht durchschimmern. Absolute Finsternis und musikalisches Gemetzel erwarten euch. Das Songwriting ist interessant und verbindet frostige Noise-Elemente mit fiesem Abriss, geführt von blechernen Blastbeats. Nichts für schwache Nerven, aber genau das Richtige zum Durchdrehen und Ausrasten!

 

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