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Album Review: URZA – THE OMNIPRESENCE OF LOSS

Nach dem uns, der deutsche Untergrundmetal mit EREMIT und QUALLUS bereits zwei hervorragende, neue Doombands entbunden hat, kommt nun, mit URZA aus Berlin, direkt der nächste hochwertige Batzen aus dieser Genreecke angerollt. Der erste Langspieler THE OMNIPRESENCE OF LOSS lässt intensiven Funeral Doom aus euren Boxen sickern und sorgt mit dramatischer Endzeitatmosphäre für Furore. Das Album ist besonders an diejenigen zu empfehlen, die ohnehin auf schwerfällige, langsame Klänge in Überlänge stehen.

urza2.jpgVon vornherein beeindruckt THE OMNIPRESENCE OF LOSS mit massivem Coverartwork. Ungefähr genauso episch wie heftig klingen dann auch die fünf Songs, die uns URZA hier präsentieren. Durch melodramatisch klingende, lang gezogene Riffs, abgrundtief böse Growls und äußerst atmosphärischen Zwischenparts, kann man mühelos in den Langspieler einsteigen und sich auf eine finstere Reise durch dystopische Klanglandschaften entführen lassen. Das Level wird permanent hochgehalten und besticht nebenbei durch einfühlsame Melodien, die immer wieder ihren Platz in der ansonsten tonnenschweren Soundwand finden.

Bisher ist das Album der Hauptstädter über SOLITUDE PRODUCTIONS als CD erschienen. Ob und wann weitere Formate folgen, bleibt abzuwarten. Die Qualität ist groß und dürfte dementsprechend den Ein- oder anderen Interessenten anlocken, um sich einer weiteren physischen Version anzunehmen.urza3.pngWer sich gerne von einer gefühlvoll zusammengestellten Funeral Doom Walze überrollen lassen möchte, sollte, in entsprechendem Ambiente natürlich, den Debütlangspieler THE OMNIPRESENCE OF LOSS in voller Lautstärke abspielen. Dank des gewaltigen Klanges bringen URZA definitiv eines der beachtenswertesten Releases aus dem deutschen Doom Untergrund 2019 daher.

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