TRVEFRYKT ZINE

EP Review: FEACES CHRIST – Eat shit and die!

Eine Neuentdeckung über das grandiose Tape-Label KELLERASSEL RECORDS: Die Schwedentod-Punks von FEACES CHRIST! Die 3 Jungs aus Regensburg veröffentlichen im November über das Label ihre EP „Eat shit and die!“, auf der auch die 3 Songs des 2018 erschienenen Promo-Tapes enthalten sind. Sie geben sich selbst die Genrebeschreibung „Rabid Death Metal Punk“, das klang natürlich direkt nach Mucke, die ich abfeiern werde.

…Und so kam es auch. FEACES CHRIST servieren Death Metal genau nach meinem Geschmack. Ich würde den Sound als den perfekten Mix von DISMEMBER zu Massive Killing Capacity/Death Metal/Hate Campaign Zeiten, WOLFPACK und deutschem Hardcorepunk der Marke HAMMERHEAD bezeichnen. Melancholische Melodien, HM2-Buzzsawriffs, D-Beat und Rumpelpunk-Feeling vom allerfeinsten! Das Artwork und die Lyrics dieses Tapes holen den Hörer direkt in alte Death Metal Zeiten zurück. Alles dreht sich um Horror, Gore, Fetisch und Sex. Normalerweise würde ich sowas direkt in die Porn/Gore Schublade werfen und für Bullshit von 16 jährigen RAZORRAPE Fans halten, aber FEACES CHRIST bekommen es hin, dass diese ganze Thematik sehr kultig und unterhaltsam daherkommt.  Die Horror-Lyrics sind mit einem Augenzwinkern zu nehmen, beim Hören der EP kann man die schlechten special effects von alten Gruselstreifen vorm inneren Auge sehen. So machen diese teils sehr bescheuerten Texte richtig Spaß, mit dem D-Beat Gehacke im Hintergrund bringt der Scheiß einfach gute Laune und Feierstimmung!

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Meine Anspieltipps für dieses Tape sind die beiden Songs „Spit Bath“ und „Postmortal Romeo“. Bei „Spit Bath“ bekommt ihr stabilen D-Beat Sound auf die Ohren, dazu ein paar finstere und schleppende Death Metal Riffs zum „Refrain“. Die Tempowechsel machen Bock und lassen das nicht zu Punk-Einheitsbrei verkommen, die Vocals bringen dazu noch die nötige Power. „Postmortal Romeo“ liefert dann verdammt geile, düster-melancholische DISMEMBER Melodien, die ich noch mehr liebe als ein eiskaltes Augustiner Helles in der Gerber-Kneipe.  Die Gitarren erinnern mich direkt an so geniale Tracks wie „Enslaved To Bitterness“ oder „Under A Bloodred Sky“.

sport im osten

Mein kleines Fazit für diese EP: Wer auf schwedischen Death Metal und Punk steht, wird  „Eat shit and die!“ vergöttern. FEACES CHRIST holen das beste aus den kombinierten Genres raus und dieses Tape ist ein rundum gelungenes Werk, das auf allen Ebenen überzeugt. Fettes Cover, extrem gute Songs und ganz witzige Lyrics. Wer da nicht zuschlägt ist selbst Schuld, sollte Scheiße fressen und sterben. Oder so. UGH!

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