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Album Review: GRIN – TRANSLUCENT BLADES

Falls ihr euch für hypnotisierenden Stoner/Doom interessiert und GRIN noch nicht, seit ihrem Debütalbum REVENANT, auf dem Schirm habt, solltet ihr das schleunigst nachholen. Ab Januar hat man dann zusätzlich die Möglichkeit, sich vom Folgelangspieler TRANSLUCENT BLADES berauschen zu lassen, um den es heute geht. Das Duo, welches übrigens auch hinter EARTH SHIP und HIDDEN PLANET STUDIO steckt, bringt euch spirituelle Donnerhalle direkt ins Wohnzimmer und lässt soundtechnisch keineswegs vermuten, dass die Berliner Combo „lediglich“ aus zwei Mitgliedern besteht.

Grin_Presspic_04_Credits_RubyGold.jpgDas weniger auch mehr sein kann, machen GRIN auf ihrem neuen Record TRANSLUCENT BLADES deutlich. Bass, Drums, Noise und Gesang reichen hier nämlich vollends aus, um den Hörer von der ersten Sekunde an abzuholen. Von Jan Oberg selbst im eigenen HIDDEN PLANET STUDIO gemixt und gemastert,  darf man sich vom Sound ebenfalls einiges versprechen.

Die Songs strotzen nur so vor Energie und hämmern unnachahmlich hart aus den Boxen. Bass- und Schlagzeugspiel sind perfekt aufeinander abgestimmt und fügen sich nahtlos aneinander, wodurch es wirklich schwerfällt, zwischendurch zu unterbrechen. Einmal abgetaucht, begeistert vor allem der fesselnde Hall-Gesang. Die etwas mystisch wirkende Atmosphäre und die damit verbundene Fesselung wird außerdem von spannenden Noise-Klängen unterlegt. GRIN können zärtlich spielen, scheinen aber eindeutig die wuchtige und harte Gangart, zu bevorzugen. Musik und Soundqualität geben dem Langspieler, unter angemessenen Umständen, die Chance darauf, den eigenen inneren Ruhepol, auf eine mitreißende Art und Weise, zu erreichen.

Wer sich mit einer analogen Version von TRANSLUCENT BLADES ausstatten möchte, kann ab Januar die Vinyl- oder CD- Version über CRAZYSANE RECORDS beziehen. Definitiv die Sorte Musik, die auf dem Plattenteller noch mal besser zur Geltung kommt, als digital.

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Mit TRANSLUCENT BLADES haben GRIN ein Album veröffentlicht, das die Qualität seines Vorgängers deutlich toppen kann. Das Duo beweist erneut ein besonderes Händchen bei der Kombination aus Mantraartigen Songstrukturen und erdigem Bassspiel. Zudem steht die dargebotene Musik dem Coverartwork, in Sachen Liebe zum Detail und Kreativität, in Nichts nach. Wer sich also mal wieder nicht zwischen ELECTRIC WIZARD und SUNN O))) entscheiden möchte, kann getrost diese Platte hier auflegen!

GRIN Bandcamp
Order via CRAZYSANE RECORDS

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