France

Demo Review: REPUGNIZER – FACE MELTING APOCALYPSE

Wow, bin ich hier etwa über ein altes, verschollenes Death Metal Demo gestoßen? REPUGNIZER aus Rennes, in Frankreich, erwecken mit ihrem ersten Tonträger jenen Eindruck, nach kurzer Recherche dann, erkennt man jedoch das FACE MELTING APOCALYPSE, so der Name des Debüts, aus dem Jahre 2017 stammt. Die Sounds tönen allerdings, als würden sie direkt aus einem verrauchten, nach Bier stinkendem Proberaum, der End – achtziger stammen. Wenn ihr auf REPULSION, MASTER oder SLAUGHTER steht, kommt ihr an diesem Tape , wohl oder übel, nicht vorbei. (mehr …)

Album Review: NNRA – NNRA

Paris ist schon immer ein geheimnisvoller, Mythen umrankter Ort gewesen. Neuester düsterer Hall der Metropole ist die ominöse Combo NNRA. Das selbst betitelte, Ein – Track, Debütalbum lädt den Hörer auf eine obskur klingende und rätselhafte Reise ein, die man, einmal gehört, nicht wieder ad acta legen kann. Hier trifft fetter Gitarrensound auf äußerst atmosphärischen Industrial Noise -Doom, der gelegentlich mit hymnischen Shoegaze Vocals verziert wird. Der, bisher als Vinyl erhältliche, Tonträger weiß es zu fesseln, was für eine riesen Soundwand!  (mehr …)

Album Review: CARNE – Modern Rituals

Die Finnen von NYOS haben mir unlängst bewiesen, wie mächtig die Musik eines Duos klingen kann. Mein neuster Fund in Sachen Zweiergespann sind die Franzosen CARNE, die im Februar mit MODERN RITUALS ihren zweiten Output, übrigens auch beim deutschen Label DINGLEBERRY RECORDS, veröffentlicht haben. Dystopisch anmutender Noise- Sludge mit instrumenteller Meisterleistung und interessanter Thematik. Sollte man sich unbedingt anhören, wenn man auf eingängigen, düsteren Krach steht! (mehr …)

Frankreich entsendet das womöglich fieseste Noisecore-Exponat des Jahres – HARPON

Mit ihrem Debütalbum BEJI hat sich das französische Noisecore Trio HARPON schnell bei mir in den Kopf gebrannt. Physisch wird die Scheibe, als Co-Produktion zwischen REJUVENATION, POUTRAGE, KAOS KONTROL, TANDORI und WHOSBRAIN herauskommen. Musikalisch schickt euch die Band auf eine düstere Reise, welche von NEUROSIS – ähnelndem Noise Rock und, dem mittlerweile für seine Leidenschaft bekannten, französischen Emo/ Post Hardcore, untermalt ist. Hier kommt der Soundtrack zum geistigen Verfall der monotonen Gesellschaft. Willkommen im Unglück! (mehr …)

The Grinders Guide #2

Heute gibt es spontan den zweiten THE GRINDERS GUIDE zu lesen. Letztes Mal habe ich mich in den Staaten festgehockt, in denen ich mich auch noch nicht komplett ausgetobt habe. Im heutigen Artikel geht es jedoch um drei interessante, europäische Bands. Zum einen werde ich die Franzosen PESSIMISTS näher beleuchten, die sich vom Krachlevel scheinbar einiges von ihren Landsmännern HARM DONE abgeschaut haben. Bei den anderen beiden Kombos handelt es sich jeweils um deutsche Künstler, denen man unbedingt mehr Beachtung schenken sollte.
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VEUVE S.S. – DESCENTE

Also eigentlich ist diese 2014 erschienene EP ja schon ein „alter Schinken“ in dieser schnelllebigen Zeit, in der Bands am laufenden Band Releases produzieren. Dazu kommt, dass viele Releases ziemlich mies sind und man sich auf Bandcamp und Co. durch ziemlich viel Blödsinn quälen muss, um etwas Brauchbares zu finden. Für diese EP musste ich mich zum Glück nicht durch Scheiße waten, denn sie kam mit einem Promopaket von NERDCORE RECORDS. Um ehrlich zu sein, finde ich Promopakete meistens schwierig. Sie verlangen von einem, Reviews zu Scheiben abzuliefern und man ist ja am Ende selbst bei der beschissensten Scheibe gewillt, etwas positives zu schreiben, weil ja irgendjemand Geld dafür ausgegeben hat eine Kopie dieser Scheibe zu einem zu senden. Im Falle von NERDCORE RECORDS gab es sogar eine fette Pakung voller Vinyl für uns. Das war auf jeden Fall mega lieb, vielen Dank für die Alben!!!! Zum Glück ist das Label ein Garant für gute Musik, also gibt’s keine Mitleidreviews. Die „Descente“ EP von VEUVE S. S. ist mein bisheriges Lieblingsrelease des Labels. Die Band kannte ich nun schon durch die kürzlich erschienene Split mit unseren Freunden von DRUX, und die Splitseite hat mich schon total umgehauen. Ein einzelnes Werk der Band kann ja also nur gut sein, oder? (mehr …)