TRVEFRYKT ZINE

EP Review: HELLRIPPER – BLACK ARTS & ALCHEMY

Eine Speed Metal Neuentdeckung für mich: HELLRIPPER aus Aberdeen, Schottland. Ich war letztes Jahr in dieser Stadt und hab sie als szenetechnisch langweiligste Stadt der Welt verbucht. In 5 Tagen habe ich dort keinen einzigen Punk gesehen, keinen Funken Subkultur, gar nichts. Keine Konzertplakate oder Flyer, alles dort schien so super langweilig und trist. In dieser grauen Scheißstadt hängt natürlich ein Typ alleine in seiner Bude und produziert super starken Speed Metal. Hat auch schon eine ganze Palette an Releases rausgeballert, einige Splits/EPs und 2 LPs. Eine Schande, das ich James McBain aka HELLRIPPER noch nicht schon viel früher auf dem Schirm hatte. Weiterlesen…

CURSELIFE – Poison To My Soul Review

Mal wieder einen Blick auf deutschen Hardcore wagen: CURSELIFE aus Nürnberg gibt’s jetzt seit 2017 und sie haben bisher 2 EPs veröffentlicht, die letzte vor einem Monat. „Poison To My Soul“ heißt das Werk und bietet 5 kurze, knackige Tracks. Herausgekommen ist die Scheibe über Blindsided Records, einem relativ neuen Hardcore-Label aus den Niederlanden, das letztes Jahr schon mit der aktuellen DEATHTRAP EP überzeugen konnte. Weiterlesen…

Weltfremd – Drei

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Obwohl es zum Wochenende hin aufklaren soll, hab ich hier etwas für euch, das unsere Sonne komplett gefrieren lassen könnte.
Das Eisenacher Registerwerk namens WELTFREMD hat letztes Jahr im Sommer sein zweites Release mit dem simplen Namen „Zwei“ veröffentlicht.
Knapp ein Jahr später und mit gewohnt eisigem Nachgeschmack, serviert euch der Zopf hinter diesem gnadenlos kühlen Gletscher ein neues Werk, welches sich mit einer Übermacht an Gefühlen auf euch legen wird wie ein schleichendes Fieber.
Die mittlerweile dritte Veröffentlichung ist seit Ende September digital auf Bandcamp für eine kleine Spende erhältlich und setzt bei weitem nicht nur die chronologische Namensgebung ihrer Vorgänger fort. Weiterlesen…

TTT vol. 4: Bongthrower – Demo

20930381_1465109250236444_2017167613_oDa wir mittlerweile alle eingeweiht sein sollten, womit sich diese Serie befassen soll, will ich versuchen, auch der nächsten Band keinen zu langen roten Teppich mit meiner pelz-igen Zunge zu legen und euch dringlich diese Demo zu verschreiben.
Wie es der Name schon in die Ferne schreit, widmen sich BONGTHROWER einem frischen, aber trotzdem urigen Krawumm-Brett, dessen erste Schritte nun, ca. ein Jahr nach der Bandgründung, auf einem Demo-Release festgehalten wurden.
Vor etwas mehr als einer Woche tauchte dieser Unterseedampfer dann an die Oberfläche und sprang mich ebenso schnell an, wie er mich mit seiner archaischen, aber rotzig soliden Attitüde auch gleich wieder zerschmettert hat.

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TTT vol. 3: Briqueville – II

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Wenn es bisher nicht daran lag, dass ich generell noch nie viel wusste, wusste ich bis vor kurzem auch ebenso von BRIQUEVILLE noch nicht allzu viel.
Als ihr Debüt schon etwas länger kursierte, hörte ich auf Befehl des Captains in dieses Monstrum der womöglich vier verdammt genialen Belgier rein und wurde sofort von drei massiven Songs zu einem Staubkorn zusammengepresst.
Ich war sofort süchtig nach diesen Riffs. Kurz darauf gaben BRIQUEVILLE das Release-Datum ihrer zweiten Platte, mit dem treffenden Namen II, bekannt.
Das Cover ist weitaus subtiler, als das seines Vorgängers. Ein erdrückender Anblick, der sofort einen passenden ersten Eindruck zu seinem schädelbrechenden Inhalt bietet.
Sowohl in Klang, als auch in optischen Reizen und komplett durchdachter Aufmachung können BRIQUEVILLE bisher überzeugen.
II setzt diesem anonymem Vinylritual eine gehörige Krone auf, doch bleibt dieses Mal sphärischer, eindrücklicher und pirscht sich mit seinen laufend platzenden Knoten noch mehr an euch heran, bevor euch die Vier in Roben dann mit aller Kraft hinwegreißen.
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