TRVEFRYKT ZINE

INTERVIEW MIT KRACHMUCKER TV

Metal auf Youtube. Kein Channel verpackt das Thema Underground-Metal gerade so unterhaltsam wie KRACHMUCKER TV. Hinter dem Kanal steckt „Ernie Fleetenkieker“, den meisten sicherlich besser bekannt als Seuche von FÄULNIS. Wir von Trvefrykt verbinden sehr viel mit der grandiosen Musik von FÄULNIS, dieser grundnegative Black Metal hat uns über viele Jahre entscheidend geprägt und wir bekommen noch immer Gänsehaut, wenn wir auch nur über diese Band nachdenken. Um so verwunderlicher war für uns, dass jemand, der auf uns so verdammt negativ wirkt wie Seuche, auch noch ganz anders auftreten kann! Seit Minute eins hat uns dann „Ernie“ mit seinem kautzigen und sehr witzigen Geschnacke auf Youtube begeistert. Nachdem er uns in einem seiner Videos supportet hat (hier zu sehen), war es für uns Ehrensache ihm auch etwas zurückzugeben. Deshalb haben wir ihm die Chance gegeben, mal auf ein paar unserer Fanboy-Fragen zu antworten und sich mal so richtig auszulassen. Lest selbst, was dabei rauskam! 
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FERAL BLOOD – Demo 2017

Ein Tribut an die schwedischen Großmeister des D-Beat Crust.
FERAL BLOOD ist eine dreiköpfige Crust-Combo aus Nelson in Neuseeland, die letztes Jahr eine hervorragende Demo veröffentlicht haben. Dieses Release umfasst 5 rotzige Punk Songs, die für eine DIY Produktion einfach fantastisch klingen! Der Sound ist richtig druckvoll, aber trotzdem wird nicht auf die räudige Kelleratmosphäre verzichtet. Ein klarer Vorteil zu vielen anderen D-Beat Demos, die im Internet herumgeistern, da diese meist nicht mehr liefern als eine Wall Of Noise und so gar nicht an die Produktion von frühen schwedischen Klassikern herankommen, die nun mal Referenzwerke für die Szene sind. Weiterlesen…

EP Review: Phantom Corporation – Cause And Effect

cause and effect

Lange ist hier nichts von mir eingeflossen – Hahn zu, Spucke weg. Umso länger schoss kein Brocken mal so richtig den verkalkten Neuronenschacht frei, der sich in meinem Schädelblbob querstellte, als dieser Vorab-Leberhaken aus der Region meine faulige Birne sogleich aufriss wie einen frischen Stopfbeutel im Neustadtblock.
Schließen wir also die von der Decke hängenden Überbleibsel  des Wochenendes vielleicht auch mit diesem Schrapnell einer Kanonenkugel kurz, das sich mit dieser schlanken Langrille in eure Laufbahn bohrt.
Die crustige Topspeed-Terrorkapelle PHANTOM CORPORATION hat bereits vor ungefähr zwei Wochen eine angepisste, zwei Track starke EP namens CAUSE AND EFFECT als einen Nachfolger ihrer bösartigen Debüt-EP von 2016 auf den Markt gefeuert, die sämtlichen Haarwuchs in Vorfreude auf die voll bewaffnete Platte in die Ecke kehrt.
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VLADA INA – Blinded/Paradise

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Besetzungswechsel bei den Thüringer/Leipziger Beach-Boys (Ein Image, das man in so einer kalten und ostdeutschen Gegend erst mal authentisch rüberbringen muss, chapeau!) von VLADA INA. Sänger Markus ist raus, Max springt von den Drums ans Mikro und mit Dennis wurde auch sofort ein neuer Drummer gefunden. Sängerwechsel sind immer eine heikle Angelegenheit, daher war ich seit der Nachricht von Markus‘ Ausstieg sehr auf ein neues Release gespannt, aber nicht all zu besorgt, da Max ja schon bei TRAPPED IN COLD SEASON gesungen hat und mir damit sogar Melodic Hardcore schmackhaft machen konnte. Weiterlesen…

DAGGER THREAT – Reality Bites

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DAGGER THREAT aus Hamburg habe ich im Review ihrer ersten EP „History Repeats“ als eine der besten Newcomer-Bands im Hardcore bezeichnet. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an den Nachfolger „Reality Bites“, der am Freitag (08.12.17) erscheint. Ein Jahr ist vergangen, ich bin immer noch hyped as fuck was diese Band angeht, und endlich gibt‘s neues Material. Und diese neue Scheibe ist einfach nur grandios. Weiterlesen…

KHMER – Larga Sombra

KHMER cover

Eine der interessantesten Combos, die ich dieses Jahr durch Zufall live gesehen habe, ist KHMER aus Spanien. Diese Crust Band war zusammen mit TEETHING auf Tour und die HYPNO EAST BRIGADE hat das Package in die Gerber 3 in Weimar geholt. Ich als TEETHING-Fanatiker hatte natürlich nur Augen für meine Grinder und habe mir KHMER vorher nicht angehört. Live haben sie mich dann komplett weggeblasen – und das ganz ohne Drummer. Der fiel nämlich im Laufe der Tour wegen Rückenschmerzen aus, weshalb die Band eine Art „Akkustik-Set“ zocken musste. Mit leise geregelter Gitarre und Bass und geflüsterten Gekreisch. Dabei kam eine extrem dichte Atmosphäre auf und der Brutalität des Sounds hat es auch keinen Abbruch getan, KHMER haben aus der Not eine Tugend gemacht.  Weiterlesen…