TRVEFRYKT ZINE

Ein kleiner Plausch mit Tom von ANCST

Anfang des Jahres habe ich ein kleines Interview mit Tom von ANCST geführt. Das sollte eigentlich in einer Druckausgabe erscheinen, aber die verschiebt sich noch etwas auf Grund von Planungsschwierigkeiten. Trvefrykt erscheint auch weiterhin als Print-Zine, aber bis zur Ausgabe 4 müsst ihr euch noch etwas gedulden.

Weil wir das Interview schon im Frühjahr geführt haben, ist es natürlich nicht mehr tagesaktuell. Aber trotzdem gibt Tom einige coole Infos preis, die ihr hier lesen könnt.  Weiterlesen…

Suffocate For Fuck Sake – Das Mysterium, das in Filmen aus Musik spricht

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Ein Name, ein Kult aus Schweden, ein Mysterium!
Es ist noch keine verrenkte Comic-Handvoll Jahre her, als ich auf einen Song dieser Band gestoßen bin. Die erste Kontaktaufnahme verlief wie bisher ungekannt, obwohl mir ihr Klang bekannt vorzukommen schien. Kaum lief der erste Track durch, musste man Fragen verarbeiten, die von vielen weiter anstürmenden Fragen der nächsten Songs und Alben niedergetrampelt wurden.
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An interview with Alucarda – Denmark’s rawest howling beast will probably come back in disguise

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Zweizylindrige Horden aus Guss-Stahl schleppen langhaarige Geschöpfe in ledrigen Kutten auf ihrem Buckel von Kleinstadt zu Kleinstadt, während die Chromzügelhalter skrupellos, mit ihren bestialischen Schreien, im Zugzwang wilder Gitarren und etwas monströsem, in diesem Kontext wohl Drums genannt, jeden Phlegmatiker unter ihrem Takt aus den Hütten hin zur lethalsten Form der Tobsucht schleifen.
Was nach einem Russ-Meyer-Streifen mit Horror-Trip-Filter klingt, beschreibt noch viel mehr ALUCARDA – eines der aggressivsten
Fuzz-Gewitter, das ich bisher aus dem Norden hören durfte und gleichzeitig für mich die dänische Uppercut-Antwort auf SATAN’S SATYRS.
Kurz nachdem ein Freund mich auf die drei Dänen hinwies und ich mich eine Weile verdammt exzessiv audio-visuell mit der Band beschäftigt habe, erschien ein Interview von OUTLAWS OF THE SUN mit Hampus, einem Kopf der raubziehenden Truppe. Das damalige Interview, welches vor gut einem Jahr seine Runde machte, bot einen Einblick in der Bande Klänge, die laut Hampus ihren Zenith und zugleich ihr Fundament noch nicht geformt hat und nun im, dort schon angekündigten, neuen Record noch einmal andere Richtungen anzusteuern anstrebt, als die Vorgänger-Releases bereits den Schläfen ihrer Zuhörer im Zweikampf vorstellen konnten.
Da bisher wie gesagt ein Jahr vergangen ist, juckten mir die Finger und ich wollte wissen, wie die Lage bisher steht und was es mit der tödlichen Verzückung namens ALUCARDA weiterhin so auf sich hat.

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Hexer – Cosmic Doom Ritual

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Wenn ein Ritual aus Finsternis und Licht Gesichter formt, deren kaskadische Schreie in Schleiern der mentalen Verwüstung ausarten und geistige Enthropie durch tonales Emotions-Chaos induziert wird, ist ein Live-Set von HEXER nicht weit. Mit ihrem, für mich, unglaublich eindrucksvollen und einzigartigen Live-Konzept erregten die vier Dortmunder Doom-Ritualisten jedoch bis vor kurzem nicht nur wohlgesonnenes Aufsehen.
Einen deutlich angemesseneren und berechtigteren Fokus solltet ihr jedoch jetzt auf ihr neues Album COSMIC DOOM RITUAL legen, welches sie bereits vor kurzer Zeit mit einem ikonischen Trailer von CHARIOT OF BLACK MOTH ankündigten.
HEXER reißen für mich seit vorgestern, dem elften April diesen Jahres, jegliche Tempel ehrfürchtiger Erwartung ein und liefern euch die digitale Version dieser inbrünstigen Messe direkt und frisch aus dem Lauf ins Vorderhirn.
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Acid Dream – Physical Removal

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In den Nervensträngen beginnt es zu kitzeln, die Narkose setzt ein, ein grollendes Zirpen schwemmt euch weiter in die finsteren Tiefen, während ihr bemerkt, dass sich, aus dem Qualm umherschallender Zungen, das verstörende Gebilde eines Kreisarztes hervorschält und damit beginnt, euch unter steinernen Riff-Brocken und seinem zerfleischenden Gesang zu begraben, der durch den, im Hintergrund peitschenden, Wind und sauren Regen zu einem Keil geformt ist, dessen Spitze sich allein schon in die Schädeldecke verankert, wie ein Pflock im butterweichen Großhirn.
Ein wild geworden kratzender und beißender Albtraum im Leib eines ätzenden Äthers legt sich wie eine Decke über eure Ohren, wenn der erste Sampler sein Vorspiel geleistet hat und so setzt sich das dreimotorige Kraftwerk namens ACID DREAM aus Manistique, Michigan, in Bewegung, um eure Tagträume zu verfolgen, bis ihre Schreie und Flüche das Siegel eines Traumas auf eure Netzhaut schleifen.
Ihre neueste Aversionsramme, mit dem passenden Titel PHYSICAL REMOVAL, bietet sich euch seit Januar diesen Jahres an, um euch mit unsagbar kalten, schnittigen Botschaften und einer vielgesichtigen Sludge-Doom-Maschinerie ordentlich auszuwalzen.
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