TRVEFRYKT ZINE

Cryptic Void – Into the Desert Temple

a3658613272_10Ein paar Ex- und zum Teil auch jetzige Mitglieder von den Bands INSECT WARFARE, WARMASTER, P.L.F. und NIBIRU haben sich zu einer neuen Formation zusammengeschlossen. CRYPTIC VOID, ebenfalls aus Texas, spielen straighten Gulf Coast Grind und bestechen durch ihr okkultes Cosmic Konzept, dass inhaltlich deutlich aus der Masse, von Bands dieses Genres, heraussticht. Aber auch musikalisch kann sich dieses Quintett durchaus sehen lassen. Nach den ersten, für mich nicht so befriedigenden EPs, kommt mit INTO THE DESERT TEMPLE nun die erste Langrille auf den Markt. Veröffentlicht wird das Ganze durch unseren lokalen Kollegen Sandro von RSR RECORDS, welcher nach der TANNHÄUSER GATE von SEX PRISONER, erneut eine Top-Scheibe raushaut. Jeder Fan von Texas-Grind wird diesen Abriss lieben, da leg ich meine Hand ins Feuer! Weiterlesen…

Dismalfucker – Demo

coverOh shit, was für ein geiles Demo ist das denn bitte? Die Knüppel Crust/Hardcore Band DISMALFUCKER aus Münster haut, quasi aus dem Nichts, ein absolutes Brett raus. Das vier Track starke Debüt gibt es bisher digital, doch auch eine physische Version ist in Arbeit, hier wird man bald ganz klassisch ein Diy-Tape ergattern können.  Wenn ihr mal neuen Sound zum Skaten sucht, seid ihr bei diesem Quartett definitiv an der richtigen Adresse. Abriss! Weiterlesen…

Piece – EP 2017

coverDie in Berlin beheimatete Stoner Metal/ Hardcore Combo PIECE hat kürzlich, mit einer EP, ihren ersten Output rausgehauen. Der fünf Track starke Record kann auf Shows als Tape gekauft, oder digital für umsonst heruntergeladen werden. Fans von CROWBAR, DULL EYES und AVALANCHE sollten sich dieses Quartett nicht entgehen lassen. Eben genannte Szenelegende werden die Hauptstädter übrigens am 31.03. im LIDO BERLIN unterstützen, also hin da und sich selbst von der fetten Soundwand überzeugen, die hier unausweichlich auf euch zugerollt kommt. Weiterlesen…

Mardröm – Self- Titled

a2142045673_10Also mal ehrlich, so langsam entwickelt sich Osnabrück zu meiner neuen musikalischen Lieblingsstadt. Nachdem wir bereits über Bands wie DRAGGED, MUCKMAN, MINENFELD, PATH und ein paar Weiteren berichtet haben, kommt nun erneut eine interessante Combo aus dieser Ecke daher. MARDRÖM sind erst seit 2016 aktiv und spielen knallharten Deathgrind Hardcore á la NAILS. Vor Kurzem hat das Trio sein erstes, 10- Track starkes Album veröffentlicht. Natürlich, wie es sich für ein Debüt in diesem Genre gehört, Diy auf CD gebrannt. Was die Scheibe kann und vor allem auszeichnet? Lest selbst. Weiterlesen…

Crackhouse – s.t. / EP

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Wer hat sich sonst noch so mit ordentlich Nervennahrung eingedeckt und will sich die Tage auditiv und mehr als saftig zerschmieren lassen?
Jeder, der seinen Kopf gerade, wie ich, nach dem Umhertaumeln in Outworld, butterweich zerstreichen lassen will, kann sich bei  CRACKHOUSE und ihrem ersten gleichnamigen Lebenszeichen, bzw. Aufstampfer, einen Kick mit dem schärfsten Molkmesser einfangen, das ich, neben einigen anderen Bands zu gleichem Anlass, bisher in diesem Jahr aus Frankreich hören durfte.
Auf ein wenig mehr als einer gut bestückten Viertelstunde drücken euch die drei Haindruiden aus Tours, nach einem langen, sehr ambienten Intro, mit dem ersten Schlag in die Magengrube, zwei groovig-schwere Titel um den Nacken, wie eine mit blanker Kraft dessen Innereien strangulierende Pyhton, sodass darüber kein Muskel mehr in Trägheit thront.
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Acid Dream – Physical Removal

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In den Nervensträngen beginnt es zu kitzeln, die Narkose setzt ein, ein grollendes Zirpen schwemmt euch weiter in die finsteren Tiefen, während ihr bemerkt, dass sich, aus dem Qualm umherschallender Zungen, das verstörende Gebilde eines Kreisarztes hervorschält und damit beginnt, euch unter steinernen Riff-Brocken und seinem zerfleischenden Gesang zu begraben, der durch den, im Hintergrund peitschenden, Wind und sauren Regen zu einem Keil geformt ist, dessen Spitze sich allein schon in die Schädeldecke verankert, wie ein Pflock im butterweichen Großhirn.
Ein wild geworden kratzender und beißender Albtraum im Leib eines ätzenden Äthers legt sich wie eine Decke über eure Ohren, wenn der erste Sampler sein Vorspiel geleistet hat und so setzt sich das dreimotorige Kraftwerk namens ACID DREAM aus Manistique, Michigan, in Bewegung, um eure Tagträume zu verfolgen, bis ihre Schreie und Flüche das Siegel eines Traumas auf eure Netzhaut schleifen.
Ihre neueste Aversionsramme, mit dem passenden Titel PHYSICAL REMOVAL, bietet sich euch seit Januar diesen Jahres an, um euch mit unsagbar kalten, schnittigen Botschaften und einer vielgesichtigen Sludge-Doom-Maschinerie ordentlich auszuwalzen.
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