TRVEFRYKT ZINE

VLADA INA – Blinded/Paradise

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Besetzungswechsel bei den Thüringer/Leipziger Beach-Boys (Ein Image, das man in so einer kalten und ostdeutschen Gegend erst mal authentisch rüberbringen muss, chapeau!) von VLADA INA. Sänger Markus ist raus, Max springt von den Drums ans Mikro und mit Dennis wurde auch sofort ein neuer Drummer gefunden. Sängerwechsel sind immer eine heikle Angelegenheit, daher war ich seit der Nachricht von Markus‘ Ausstieg sehr auf ein neues Release gespannt, aber nicht all zu besorgt, da Max ja schon bei TRAPPED IN COLD SEASON gesungen hat und mir damit sogar Melodic Hardcore schmackhaft machen konnte. Weiterlesen…

DAGGER THREAT – Reality Bites

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DAGGER THREAT aus Hamburg habe ich im Review ihrer ersten EP „History Repeats“ als eine der besten Newcomer-Bands im Hardcore bezeichnet. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an den Nachfolger „Reality Bites“, der am Freitag (08.12.17) erscheint. Ein Jahr ist vergangen, ich bin immer noch hyped as fuck was diese Band angeht, und endlich gibt‘s neues Material. Und diese neue Scheibe ist einfach nur grandios. Weiterlesen…

Bolt Gun – Man is Wolf to Man

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Von all den Schätzen, die mir vom Tipp bisher gütig gesteckt wurden, ist dieser der weitaus grauenerregenste Fluch, der kaum püntklicher aus dem Nichts auf euch abzielen könnte, als er es jetzt schon tut.
Die Kälte ist zurück und sie bringt den Frost zermarterter Geister und Schreie aus den fast tropischen Gefilden Fremantle’s mit sich. Inwiefern das geht, zeigt das dreiköpfige Gestirn BOLT GUN mit seiner bereits dritten Platte ab dem heutigen Tage mit voller Fahrt in eure Heimanlage, um Schrecken und Marter in flüssigste Töne zu verwandeln.
Wer sich in eine Thundra verschleppen, zerreißender Geistesgegenwart ausliefern lassen und in genau dieser beengenden Lage keinerlei Macht über diesen Verlauf haben will, kann sich mit MAN IS WOLF TO MAN in die verlassensten Sphären unweit der Arktis transportieren lassen und so schnell nicht wieder davon runterkommen.
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KHMER – Larga Sombra

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Eine der interessantesten Combos, die ich dieses Jahr durch Zufall live gesehen habe, ist KHMER aus Spanien. Diese Crust Band war zusammen mit TEETHING auf Tour und die HYPNO EAST BRIGADE hat das Package in die Gerber 3 in Weimar geholt. Ich als TEETHING-Fanatiker hatte natürlich nur Augen für meine Grinder und habe mir KHMER vorher nicht angehört. Live haben sie mich dann komplett weggeblasen – und das ganz ohne Drummer. Der fiel nämlich im Laufe der Tour wegen Rückenschmerzen aus, weshalb die Band eine Art „Akkustik-Set“ zocken musste. Mit leise geregelter Gitarre und Bass und geflüsterten Gekreisch. Dabei kam eine extrem dichte Atmosphäre auf und der Brutalität des Sounds hat es auch keinen Abbruch getan, KHMER haben aus der Not eine Tugend gemacht.  Weiterlesen…

Weltfremd – Drei

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Obwohl es zum Wochenende hin aufklaren soll, hab ich hier etwas für euch, das unsere Sonne komplett gefrieren lassen könnte.
Das Eisenacher Registerwerk namens WELTFREMD hat letztes Jahr im Sommer sein zweites Release mit dem simplen Namen „Zwei“ veröffentlicht.
Knapp ein Jahr später und mit gewohnt eisigem Nachgeschmack, serviert euch der Zopf hinter diesem gnadenlos kühlen Gletscher ein neues Werk, welches sich mit einer Übermacht an Gefühlen auf euch legen wird wie ein schleichendes Fieber.
Die mittlerweile dritte Veröffentlichung ist seit Ende September digital auf Bandcamp für eine kleine Spende erhältlich und setzt bei weitem nicht nur die chronologische Namensgebung ihrer Vorgänger fort. Weiterlesen…

Momentum – Bliss

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Mal wieder Lust, von einem Release in die Couch getreten zu werden? Oder gleich den Elefanten im Porzellanladen? Egal wo, egal wann, jetzt geht’s rund.
Ohne jede weitere wirre Vorrede will ich euch jetzt die Schere zeigen, die dem Teufel die Flügel zu stutzen mächtig klingt – zuerst jedoch etwas vorab zum Schmied:
MOMENTUM, ein fünfköpfiges Thrashened-HC-Geschwader aus LA, scheinen vor einem Jahr schon mit ihrem Killer-Debüt, BLISS, abgerissen und mit Sicherheit schon die halbe Mojave verlegt zu haben, was meine verschnarzten Seismosensoren wieder völlig verregnet haben müssen.
Dieses Paket somit schon ein Jahr lang nicht auf mich einwuchten zu lassen, hab ich nicht nur extrem bereut, sondern innerhalb einer Sekunde in vollster Untermalung ihres geballten Hassbolzens auf mir sitzen und meinen Kopf mit Tritten bearbeiten sehen.
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Suffocate For Fuck Sake – Das Mysterium, das in Filmen aus Musik spricht

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Ein Name, ein Kult aus Schweden, ein Mysterium!
Es ist noch keine verrenkte Comic-Handvoll Jahre her, als ich auf einen Song dieser Band gestoßen bin. Die erste Kontaktaufnahme verlief wie bisher ungekannt, obwohl mir ihr Klang bekannt vorzukommen schien. Kaum lief der erste Track durch, musste man Fragen verarbeiten, die von vielen weiter anstürmenden Fragen der nächsten Songs und Alben niedergetrampelt wurden.
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