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Trvefrykt’s High Five – Part I: US-Death Metal Newcomer

Weil mir Listen momentan einfach so gut gefallen und wir außerdem Einiges nachzuholen haben, werdet ihr in den nächsten Tagen ausgiebig mit verschiedenen „Best of“ Beiträgen gefüttert. Hierbei präsentiere ich euch jeweils 5 Bands eines Genres, die ihr vielleicht noch nicht auf dem Schirm habt, die aber Potenzial besitzen, sich zeitnah in einen größeren Fokus zu rücken. Der erste Teil der Serie befasst sich mit amerikanischen Death Metal Bands, wobei ich anmerken möchte, dass es für Crossover und Metal/ HC Hybriden einen separaten Artikel geben wird, in dem ebenfalls amerikanische Künstler vertreten sind.

1. PHALANX (Death Metal/Crustgrind – Los Angeles)
83650196_102294487999231_2540699706518929408_oLos geht es mit einer Band von der Westküste, nämlich mit PHALANX, die uns äußerst eingängigen Death Metal präsentieren, der vor allem dank seines dualen Gesanges im Kopf bleibt. Die Vocals erinnern sehr stark an die von Nausea(Crust). Im Songwriting und bei den Instrumenten finden Crust- und Grindelemente ebenfalls großen Anklang. Kurz um – wer auf eine rotzigere, aber vielschichtige Version von hardcorelastigem Death Metal steht, ist mit PHALANX gut bedient.


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2. FUNERAL LEECH (Death Doom – New York)
funeralleechDie musikalisch wohl am fluffigsten stampfende Death/Doom Band, die mir derzeit bekannt ist, sind FUNERAL LEECH aus New York. Einigen dürften die Amis seit ihrem Debütrelease bei TESTIMONY RECORDS schon ein Begriff sein, wer das Quartett jedoch noch nicht kennt darf sich auf finsteren Death Metal einstellen, der durchweg das Tempo und die Intensität eines schleppenden Moshparts hält und dabei besonders durch sein beckenlastiges Drumming überzeugt.


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3. TORN IN HALF (Death Metal – Boston)
3540464377_photoDas Boston nicht nur Hardcore kann, sondern auch Death Metal, diesen jedoch nicht ganz ohne dessen Elemente, zeigen TORN IN HALF, deren neue EP demnächst über REDEFINING DARKNESS RECORDS erscheinen wird. Man darf sich auf bitterbösen Mosh Death Metal einstellen, der ein paar Einflüsse aus dem Metallic Hardcore vorzeigt und vor allem Fans von FUMING MOUTH oder GATECREEPER schmecken dürfte.


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4. Cystic (Old school Death Metal – Seattle)
0017119969_10CYSTIC aus SEATTLE hingegen verzichten komplett auf moderne Elemente oder Einflüsse anderer Genres und berufen sich auf die klassischen Wurzeln des Death Metals. Das Rezept ist einfach – sägendes Riffing, nach „in einen Eimer brechen“ klingender Gesang und ein paar Gore Samples. Alles zusammen funktioniert bei CYSTIC zwar richtig gut, aber um wirklich langfristig im Gedächtnis zu bleiben, müssen die Jungs noch ein wenig mehr  an ihrem individuellen Sound arbeiten.


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5. Fleshrot (Death Metal – Texas)
frfrigglesDas Demo von FLESHROT hat mich von Beginn an begeistert und wird gewiss Ende des Jahres zu einem meiner Favoriten gehören. Markerschütternd räudiger Stampf-Death Metal, der euch ins Gesicht spuckt und nur durch seine herrlichen Gitarreneinlagen etwas für Auflockerung sorgt. Bei FLESHROT bin ich tatsächlich sehr gespannt, welche Richtung die Band in Zukunft einschlagen wird. Das musikalische Talent, um aus dem MAGGOT STOMP Roster hervorzustechen, ist definitiv vorhanden.


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Weitere Empfehlungen:

Conjureth (Death Metal – San Diego)

Soul Devourement (Old school Death Metal – Los Angeles)


Phobophilic (Death Metal – Fargo)

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