Autor: Atmofear

420 Metalpunk

Sweden’s newest masterpiece of underground art: SUFFOCATE FOR FUCK SAKE – IN MY BLOOD

Jeder von euch kennt IHN, den einen Record, den man nicht mehr aus dem Kopf bekommt, dem man jede freie Minute schenken möchte, an den man als erstes nach dem Aufstehen und als letztes vor dem Einschlafen denkt. Mit SVARTIR SANDAR von SOLSTAFIR ist es mir einst so ergangen, wochenlang habe ich diese Scheibe gepumpt, ohne ihrer auch nur irgendwie überdrüssig zu werden. Nun bin ich wieder auf einen solchen Tonträger gestoßen, einen der mich nicht mehr loslassen will, von dem ich einfach nicht wegkomme. Die Rede ist vom neuen Album IN MY BLOOD, der schwedischen Experimental Post Metaller von SUFFOCATE FOR FUCK SAKE. Knappe zehn Jahre nach dem allseits gefeierten BLAZING FIRES AND HELICOPTERS ON THE FRONTPAGE OF THE NEWSPAPER. THERE’S A WAR GOING ON AND I’M MARCHING IN HEAVY BOOTS kommt nun also, einigermaßen überraschend, über MOMENT OF COLLAPSE, ein neues Release heraus. Die Musik der Combo schickt euch auf eine Reise durch Klangwelten, so düster wie skandinavische Krimis und so gefühlvoll wie das kuscheln mit Babykatzen. Um IN MY BLOOD mit einem Wort zu beschreiben: überragend! (mehr …)

Album Review: SATURN’S HUSK – MARÉE NOIRE

Aus dem fernen Lettland kommt ein starkes Post Doom Trio, das man als Genrefan auf keinen Fall links liegen lassen sollte. Mit ihrem neuen und gleichzeitig erst zweiten Output MARÉE NOIRE präsentieren SATURN’S HUSK einen Tonträger, der Wellen schlägt und uns auf eine Reise zur rauen See entführt. Ganz nebenbei erinnern die Klänge atmosphärisch noch an Bands wie SOLSTAFIR oder NYOS, ihr merkt selbst, hier solltet ihr definitiv mal reinhören. (mehr …)

Album Review: FROZEN MAN SYNDROME – S/T

Endlich wieder interessanter Neocrust Output mitten aus Deutschland! Das Gießener Trio FROZEN MAN SYNDROME hat, zumindest digital, sein selbst betiteltes Debütalbum veröffentlicht. Euch erwarten acht düster, melancholische Tracks mit leichtem Post Black Metal -, wie Screamo – Einschlag. Wenn Ihr euch nun den Weiten des Weltschmerzes hingeben möchtet… hereinspaziert! (mehr …)

Album Review: TEETHING – WE WILL REGRET THIS SOMEDAY

Das spanische Grind/HC Quartett TEETHING gehört seit einer von mir besuchten Liveshow zu einer meiner absoluten Lieblingsbands aus dem AntiMusik – Genre. Nach sechs Jahren gemeinsamer Bandgeschichte kommt nun, mit WE WILL REGRET THIS SOMEDAY, das erste Album heraus. Endlich klingen die Südeuropäer auch auf Platte so kräftig und hart, wie sie das, zumindest für mich, bisher nur auf der Bühne getan haben. Wer auf heftigen Grind/HC mit dreckiger Crustnote steht, wird diese Langrille unvermeidlich lieben. Ziemlich fieser Scheiß, der ordentlich Bock auf die anstehende Eurotour machen kann. (mehr …)

Album Review: YC-CY – TODESTANZ

Neues Material der Schweizer YC-CY! TODESTANZ heißt das gute Stück und brettert uns, wie gewohnt, bitterbösen Noise/ Post Punk um die Ohren. Im Vergleich zum Demo hat das Quartett vor allem im Songaufbau eine Schippe draufgelegen können, die verzweifelte, verrückt machende und finstere Atmosphäre bleibt gleichstark. Wer einen musikalischen Nervenzusammenbruch sucht, ist bei dieser Truppe an der richtigen Adresse. (mehr …)

Echoes from a world in between – an interview with a fresh post-punk breeze called ROPE SECT

[English Version below]
Seit ich bei Bandcamp über ROPE SECT gestoßen bin, hat mich das Post Punk/ Goth Rock Trio nicht mehr losgelassen. PERSONAE INGRATAE ist eingeschlagen, da ist sich der Großteil der Szene einig. Neben dem bisherigen Taperelease, via CALIGARI RECORDS, folgt nun die Vinylversion bei IRON BONEHEAD PRODUCTIONS. Wir haben mal nachgehakt und ein kleines Interview mit ROPE SECT geführt, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen. (mehr …)

Album Review: EARTHGRAVE – THE VERGE OF HUMAN ABYSS

Knapp anderthalb Jahre nach dem Release ihrer Debüt EP DEATHCOLD hauen die Trierer Sludgecorer EARTHGRAVE ihren ersten Langspieler raus. Ab dem 07.07.2017 kann man THE VERGE OF HUMAN ABYSS, als CD oder limitierte Kassette, über WOOAAARGH erstehen. Das, von SNDNBCK entworfene, Artwork kann sich übrigens sehen lassen und soll nicht der letzte Leckerbissen dieses Tonträgers bleiben. (mehr …)