Monat: September 2017

BURIAL OATH – Beyond The Vale Of Shadowlands

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VENDETTA RECORDS hat ein echtes Schmankerl für US-Black Metal Liebhaber im Angebot. Neu auf dem Label: BURIAL OATH aus Ohio, mit der neuen Platte „Beyond The Vale Of Shadowlands“. Die Band besteht nur aus 3 Musikern, die mit dieser minimalen Aufstellung eine verdammt fette Soundwand produzieren. (mehr …)

Album Review: IRON NOOSE – POWER OBTAINED // POWER ABUSED

Ein weiteres Metal-Duo aus Seattle, das man auf dem Schirm haben sollte, sind IRON NOOSE. Das Black/Death Metal Geschwader hat Ende August einen ersten Output von sich gegeben. POWER OBTAINED// POWER ABUSED ist bisher nur digital erschienen, lohnt den Gratisdownload aber alle mal. Wer Blastbeatgeknüppel mitten ins Gesicht abfeiert und sich zum Durchatmen gern mal eine groovige Doompassage benötigt, ist bei den Beiden genau richtig. (mehr …)

TTT vol. 3: Briqueville – II

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Wenn es bisher nicht daran lag, dass ich generell noch nie viel wusste, wusste ich bis vor kurzem auch ebenso von BRIQUEVILLE noch nicht allzu viel.
Als ihr Debüt schon etwas länger kursierte, hörte ich auf Befehl des Captains in dieses Monstrum der womöglich vier verdammt genialen Belgier rein und wurde sofort von drei massiven Songs zu einem Staubkorn zusammengepresst.
Ich war sofort süchtig nach diesen Riffs. Kurz darauf gaben BRIQUEVILLE das Release-Datum ihrer zweiten Platte, mit dem treffenden Namen II, bekannt.
Das Cover ist weitaus subtiler, als das seines Vorgängers. Ein erdrückender Anblick, der sofort einen passenden ersten Eindruck zu seinem schädelbrechenden Inhalt bietet.
Sowohl in Klang, als auch in optischen Reizen und komplett durchdachter Aufmachung können BRIQUEVILLE bisher überzeugen.
II setzt diesem anonymem Vinylritual eine gehörige Krone auf, doch bleibt dieses Mal sphärischer, eindrücklicher und pirscht sich mit seinen laufend platzenden Knoten noch mehr an euch heran, bevor euch die Vier in Roben dann mit aller Kraft hinwegreißen.
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Album Review: BLOOD OF SOKAR – BLOOD OF SOKAR

Ein mysteriöses Drone/Sludge Duo aus den Staaten treibt zur Zeit, in Form eines neuen Records, sein Unwesen. BLOOD OF SOKAR hauen mit ihrem gleichnamigen Debütalbum einen wahrhaft schwer verdaulichen Brocken raus. Am ehesten könnte man wohl einen Vergleich zu der Szenegröße USNEA ziehen, obwohl sich in den Bereichen Noise/Drone selbst die Truppe aus Portland noch eine Scheibe abschneiden kann. Es wartet eine großartige dystopisch – kosmische Atmosphäre, die ihr euch auf keinen Fall länger entgehen lassen solltet! (mehr …)

Album Review: FACELESS ENTITY – IN VIA AD NUSQUAM

Wahrscheinlich liegt es am Wetter, aber ich hab mich, nach geraumer Zeit, mal wieder in einen rauen Black Metal Tonträger verguckt. Das Debütalbum IN VIA AD NUSQUAM  der Niederländer FACELESS ENTITY birgt viele Geheimnisse und eine neblige, feuchtkalte Atmosphäre obendrein. Sehr starker Output der Combo, die neben Bands wie TURIA oder LUBBERT DAS, ein weiterer Beweis, für den Aufschwung der Black Metal Untergrund – Szene im Nachbarstaat, ist. (mehr …)

Nyos – Navigation

NYOS - Navigation Cover

NYOS – so kurz und prägnant der Name auch ist, habe ich bis zu ihrem Auftritt in der Gerber vor einiger Zeit kaum etwas von ihnen gehört – ein fataler Fehler, würde man mir jetzt zu Recht vorwerfen können.
Wer mit den Klängen dieser zwei unglaublich sympathischen Finnen vertraut ist, weiß welche Sparte künstlerischer Komposition sich aus ihren Köpfen ergießt, sobald man ihnen etwas Zeit und künstlerische Freiheit verschafft.
Wie aus einer Gitarre, einem Meer aus Pedalen und einem unscheinbaren, aber umso stärker dynamischen Schlagzeug, so viel Kraft und schiere Emotionsgewalt ausgehen kann, war mir bis dato ein Rätsel.
NYOS lassen seit jeher einen glasklaren, nadeldicken Quell aus wirren, bis atmospherisch drückenden Stücken aus dieser quantitativ dünnen Besetzung fließen und überzeugen dafür mit qualitativer Übermacht und einem gut trainierten Ohr für Stimmung und Harmonie in purem Chaos.
NAVIGATION führt euch in die gleichen Täler und Stromschnellen, die man von den zwei Instrumental-Jongleuren gewohnt ist – wellenartige Tempi, tighte Drums, sowie ein Riffing, das euch Sterne um den Schädel kreisen lassen wird.
Am 29.09.17 ist das offizielle Release der Platte auf digitaler Ebene und als LP über META MATTER RECORDS, in die ihr schon für zwei Songs reinhören konntet, solltet ihr das Projekt und etwaige Posts dazu schon verfolgt haben.

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