Monat: September 2017

LP Review: s/t FINISTERRE

finisterre lp.jpgDie Fünfer-Combo aus Leipzig, Köln und Hannover bringt nach vier Jahren wieder einen Tonträger raus und zwar gleich acht Tracks,  je zwischen zwei bis vier Minuten lang,  auf einer 12″ s/t LP (200x Gold/Beer Vinyl / 800x Black Vinyl). Die Scheibe wird von CONTRASZT! REC. gedroppt und ist seit dem 01.09. auf Konzerten oder im Netz erhältlich. Mittlerweile hat sich der Klang etwas gewandelt, von mid-tempo D-Beat/Crust, mehr in Dark Hardcore mit Postpunk-Einschlägen.
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Album Review: MMTH – PATERNOSTER

In knapp einer Woche, genauer gesagt am 29. September, wird, mit PATERNOSTER, der erste Output der Auricher Instrumental Rock Band MMTH veröffentlicht. Das Album kann sich nicht nur durch seine stark gestaltete Tape – Version auszeichnen, sondern hat auch musikalisch so einiges zu bieten. Gemütlich, verträumt und gelegentlich vor Kraft strotzend, bietet euch dieser Tonträger einen hervorragenden Kameraden, um dem nasskalten Herbst entgegen zu treten. (mehr …)

Album Review: SUCCUMB – SUCCUMB

Und schon Bock auf Montag? Ne? Wer, wie ich, so absolut gar nicht in Stimmung für die kommende Woche ist und sich heute zu wirklich fiesem, nihilistischem Geballer unter seine Bettdecke zurückziehen möchte, bekommt jetzt den adäquaten Tonträger dafür präsentiert. Das gleichnamige Debüt Album der Female Fronted Black/Death/Hardcore/Grind – whatever Band SUCCUMB, aus San Francisco, wird euch direkt in nebulöse Stimmung versetzen und eure Galle in den Wahnsinn treiben. Diese Platte klingt noch zorniger, als Zonis bei einem Merkel – Besuch. Gebt euch das Ding und ladet die Wutbalken wieder auf! (mehr …)

Album Review: IDLEGOD – IDLEGOD

Ihr braucht mal wieder einen deftigen Nackenklatscher, der euch gehörig wach rüttelt? Das selbst betitelte Debütalbum der italienischen Sludger IDLEGOD bietet sich hervorragend dafür an, solltet ihr demnach direkt mal antesten. Die zelebrierten Klänge stehen dem düsteren Coverartwork in Nichts nach und lassen euch allerlei spannende Dinge entdecken. Sieben Hymnen so räudig wie Blut im Rotz und finster-kalt, wie eine Nacht im Freien. Doomfans sollten sich diesen Brecher nicht entgehen lassen! (mehr …)

Ein Cello umgarnt die Finsternis – Wie Alder & Ash sich in euch eingraben wird


Wenn ein Instrument alles mit seinen Klängen durchbohren kann, sind es für mich Cello und Klavier, in erster Linie jedoch das Cello.So wandelbar und anmutig es klingen mag, kann es auch die größten Ängste mit Leichtigkeit in Töne verpacken und die Seele durch’s Ohr so tief erreichen, wie kaum ein anderes Instrument in meinen unwissenden Augen.Wer sich in solchen Gewölben, die so Künstler wie HELEN MONEY oder LE CHAT BLANC ORCHESTRA mithilfe dieser grazilen Holz-Fossilien aufspannen, wohlfühlt und verlieren kann, sollte jetzt lieber seinen Bogen nicht in Unachtsamkeit überspannen.Mit gleich zwei Alben betraten die Avantgarde-Cellisten ALDER & ASH erst kürzlich über LOST TRIBE SOUND die digitale Bühne und liefern ein dickes Paket, das viele von euch in den, uns schon bald blühenden, kalten und verregneten Tagen aufsaugen und wärmen, sowie mit seinem Frost verbrennen könnte.
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Album Review: OWLCRUSHER – OWLCRUSHER

Wenn ihr schon alleine bei dem Gedanken daran kotzen könntet, dass morgen Montag ist, dann hab ich hier den perfekten Record parat, um sich jener Stimmung vollends hinzugeben. Das britische Dreiergespann OWLCRUSHER legt mit seinem selbst betitelten Album einen dermaßen harten Brocken zutage, dass die Flausen, an den Wochenstart, sicher bald euer geringstes Problem sein werden. Euch erwarten düstere, nihilistische Walzen, im Stile von CULT OF OCCULT, schwere Instrumental – Gerätschaft á la BONGRIPPER, und eine trostlose, apokalyptische Szenerie, die PRIMITIVE MAN nicht besser hätten gestalten können. Die Einladung, knapp eine Stunde unverblümt in den Abgrund zu blicken, kann man einfach nicht ausschlagen.  (mehr …)

Album Review: SLOWLY BUILDING WEAPONS – SUNBIRDS

Da das kommende Album SUNBIRDS, der japanisch/australischen Band SLOWLY BUILDING WEAPONS,  zu einem meiner glasklaren „Album des Jahres“ Kandidaten zählt, werde ich euch heute ein ausgiebiges Review zu dieser traumhaft düsteren, unfassbar facettenreichen Scheibe geben, die Anfang Oktober, über das australische Label ART AS CATHARSIS, erscheinen wird. Von Black Metal, über epischen Stoner, bis hin zu frostigem Noise, liefern diese Exoten den perfekten Ton(nen)träger, um sich für die kommenden, dunkleren Tage, zu wappnen. Ein absolutes Meisterwerk, dessen zehn Jahre Arbeit förmlich eingesogen werden können. Läuft bei mir seit mehreren Wochen hoch und runter und wird dem Ein- oder anderen von euch auch nicht mehr loslassen, nachdem ihr erst mal rein gehört habt! (mehr …)