TRVEFRYKT ZINE

FLAGBEARER – SOUTHERN HOSTILITY

Stumpf ist Trumpf. Gerade wenn es um primitiven Metallic Hardcore geht. Musikalische Vielfalt nervt da nur, ich möchte brachiales Geprügel – und das wird mir auf der Debut-EP von FLAGBEARER aus Alabama geboten.

Die EP trägt den Titel „Southern Hostility“ und vereint das beste aus Metallic HC und oberstumpfen Beatdown. Der Sound der Band klingt unglaublich düster und hasserfüllt, jedes Riff sitzt und die Vocals klingen durch den Hall sehr metallisch und passen perfekt. FLAGBEARER überzeugen allein schon mit dem EP Cover – simpel und szenetypisch, als wäre es eine Inhaltsangabe für diese Scheibe. Und man bekommt, was man auf dem Cover sieht. Brutalität!

cover

Das Intro hat sich direkt in mein Herz geschossen. Die Gitarrenfraktion liefert hier fantastische Arbeit ab, von Stoner-Riffing zu fiesem Beatdown-Groove… das bockt ohne Ende! Dann die finstere Ansage: „Take No Prisoners, Show No Mercy!“ Genial, FLAGBEARER bauen allein mit dem Intro eine total Dichte Atmosphäre auf. Das ist man von Genrekollegen nicht gewohnt, doch dieser jungen Band aus Alabama gelingt es! Während die Scheibe läuft, hält eine Atmosphäre von unfassbarer Macht und Finsternis Einzug, und die bleibt bis zur letzten Sekunde bestehen.

singer

Der erste richtige Track der EP nennt sich „Tongue Of Scorn“ und groovt, was das Zeug hält. Fiese Mid-Tempo Nummer mit einem Break, der sich gewaschen hat. Derbes Beatdown-Geprügel der Königsklasse, ohne wenn und aber.

Genauso finster und schleppend bleibt es bei „Mob Justice“, auch wenn sich FLAGBEARER hier noch etwas dynamischer zeigen. Das Tempo wird gegen Mitte des Tracks auch angezogen, bis dann wieder verdammt schweres Riffing einsetzt. Der Break am Ende des Songs und absolut brutal und strotzt nur so vor Aggressivität. Ich bin begeistert!

show

Zum Ende der EP gibts den Titeltrack. Das Mainriff reißt hier wirklich alles ab und die eingestreuten Blastbeats machen richtig Bock. Auch diesen Track beendet die Band mit einem mächtigen Break, bei dem vor allem der Bass überzeugt. Das groovige Mainriff bleibt erhalten, nur wird alles immer langsamer und schwerer. Dann setzt auch noch mal die Doublebass ein. Fantastisch! Ein wirklich guter Abschluss für dieses feine Scheibchen.

Viel Abwechslung bieten FLAGBEARER natürlich nicht, bei 4 Tracks gibts 4-mal hart auf die Fresse. Kompromissloser Heavy Hardcore, wie er klingen muss! Ich hoffe das wir in Zukunft noch mehr von FLAGBEARER hören werden und das der Flieger von Alabama nach Deutschland nicht zu viel kostet. Diese Band würde unsere Jugendzentren komplett zerlegen!!!

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Flix.

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