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Album Review: GRIT TEETH – LET IT BE

GRIT TEETH aus Island haben mit LET IT BE endlich ihr lang ersehntes Debütalbum veröffentlicht. Nach der 2015er S/T EP erwarten euch nun zehn äußerst frustrierte Songs, die wahllos zwischen Grindcore, Hardcore und dreckigem Crust variieren. Kalt und erbarmungslos, wie eine Lawine, ballert diese Langrille von vorn bis hinten alles weg, was sich ihr auch nur irgendwie in den Weg stellt!

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Herkunft und Bandcamp Tags haben nicht lange gebraucht, um mich zu überzeugen, mal fix in den brandneuen Record der Island – Punks GRIT TEETH rein zuhören.
Bereits nach dem Intro hatte mich die Truppe fest im Griff, denn mit atmosphärischem Geballer und eisiger Mosh-Attitüde geht es los. Die Sounds der Skandinavier sind ein gewaltiger Mix aus rasanten Blastbeatparts und finsterem Crustcore, der des Öfteren in heftigen Breaks ausartet. In gewisser Weise könnte man meinen, dass hier klassischer skandinavischer Baller-Crust auf die gnadenlose Brutalität von Heavy Hardcore Bands a lá XIBALBA trifft.
Trotz einer ziemlich ordentlichen Produktion kann sich der wichtige, räudige Punk – Charme rasend schnell verbreiten, was zum Großteil an den famosen Vocals liegt. Der Gesang ist unglaublich eingängig und markant, definitiv einer der Gründe, warum man GRIT TEETH nicht so rasch vergessen kann. Man wird in nahezu jedem Titel von dieser ekelerregend kratzigen Stimme angebrüllt, als wäre man, in den Augen der Isländer, ein beschissener Feind.
LET IT BE ist demnach das komplette Gegenteil seines großen Namensvetters und ruft eher den Wunsch nach Zerstörung, als positive Gefühle oder Gemütlichkeit, hervor.
Seit knapp einer Woche ist das Album physisch, in Form einer LP, released. Wer den Killerrecord erstehen möchte, hat bei WHY NOT PLÖTUÚTGÁFA! die Chance ein Exemplar abzugreifen.

GRIT TEETH werden hoffentlich bald in aller Munde sein und europaweit gefeiert werden, denn ich will die zehn Songs des LET IT BE Albums unbedingt live erleben können. Fette Vocals, brachiales Riffing, heftige Breaks und überragendes Drumming machen diese Scheibe zu einem Grind/Crust Release der Extraklasse. Hier trifft die berühmt-berüchtigte, skandinavisch frostige Atmosphäre auf bitterböse Antimusik!

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