TRVEFRYKT ZINE

EP Review: HELLRIPPER – BLACK ARTS & ALCHEMY

Eine Speed Metal Neuentdeckung für mich: HELLRIPPER aus Aberdeen, Schottland. Ich war letztes Jahr in dieser Stadt und hab sie als szenetechnisch langweiligste Stadt der Welt verbucht. In 5 Tagen habe ich dort keinen einzigen Punk gesehen, keinen Funken Subkultur, gar nichts. Keine Konzertplakate oder Flyer, alles dort schien so super langweilig und trist. In dieser grauen Scheißstadt hängt natürlich ein Typ alleine in seiner Bude und produziert super starken Speed Metal. Hat auch schon eine ganze Palette an Releases rausgeballert, einige Splits/EPs und 2 LPs. Eine Schande, das ich James McBain aka HELLRIPPER noch nicht schon viel früher auf dem Schirm hatte.

Jetzt bin auf jeden Fall vor kurzem auf die „Black Arts & Alchemy“ EP gestoßen und war ab der ersten Sekunde komplett baff. Wie kann man nur so verdammt guten Metalpunk zocken? Eröffnet wird die Scheibe mit dem Track „All Hail The Goat“, den ich (kein Scheiß) sicherlich 2 Tage dauerhaft gehört habe. Ich konnte einfach keine andere Musik hören, dieser Song hat mich einfach geflasht. Absolut grandiose Riffs, viel zu catchy, D-Beat ohne Gnade in meine blöde Fresse rein. Genau mein Ding.

Dann gibt’s mit „Decrepit Christ“ solides Punkgeballer zu hören. Ruppig, rau, crustig. Knapp 3 Minuten rummst es so richtig, am Ende werden die Ohren noch mit einem absolut geilen Solo verwöhnt. Der Titeltrack „Black Arts & Alchemy“ hat mich dann etwas enttäuscht. Da spielt man etwas mit Melodien und leichtem Gothik-Einfluss, aber so richtig zünden will das nicht. Nette Idee, aber passt einfach nicht zum rotzigen Sound der restlichen Tracks. Findet aber vielleicht doch den ein oder anderen Liebhaber.

Die EP wurde ja mit einem Banger eröffnet, und mit was wird sie beendet? Mit einem verfickten Banger! „Headless Angels“ ist der ekelerregende Bastard aus VENOM und WOLFPACK, viel zu hartes D-BEAT Dauerfeuer, viel zu krasses Riff,  viel zu krasser Thrash-Part zum Schluss. In den letzten Minuten fegen HELLRIPPER hier noch mal alles weg.

Black arts

Was soll ich noch sagen? James McBain du kranker Typ! „Black Arts & Alchemy“ ist jetzt schon weit oben auf meiner Top Liste für dieses Jahr. Ein absoluter Brecher von einer EP! Speed Metal wie er sein muss, bis auf den etwas faden Titeltrack wirklich ein grandioses Release. HELLRIPPER werden noch ein richtig großer Name in der Szene, da bin ich mir zu 100% sicher. Das Projekt ist gerade mit ein paar Live Musikern im Gepäck auf Tour durch Europa, kann euch nur ans Herz legen zu einem Gig zu fahren. Das muss doch auch auf der Bühne absolut großartig sein. Ich bin hin und weg, HELLRIPPER für immer!

Bandcamp

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Flix.

 

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