Trvefrykt Zine

TTT vol. 1: Dope Smoker – Legalize It

Weedalize it again and again and again!
Am 29.06.17 war es nun endlich, zumindest für mich, soweit, dass ich bemerkte, wie DOPE SMOKER ihr neues Album in und auf sämtlichen Präsenzen verteilten.
Was könnte mir jetzt noch alles über diese Band aus dem Mund fallen, das ich hier nicht so oder so schon fast zu oft in die Tastatur sickern lasse? (mehr …)

The Arson Project – Disgust

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Es geht doch nichts über ein noch ziemlich frisches Grind-Kreuzfeuer aus Schweden!
Wer von euch ist auch schon die ganze Woche in so richtiger Abfucklaune?
Wenn mal wieder alles schiefgeht und nichts funzt, ist es für mich immer an der Zeit, ein fett herbes Grindpaket zwischen meinem Gesicht wüten zu lassen.
Der wildgewordene Flächenbrand, den die vier schwedischen Inbrunst-Maschinen von THE ARSON PROJECT vor etwas längerer Zeit, Anfang April, mit ihrer aktuellen Debüt LP im passenden Terminus DISGUST auf diese ungeschorene Welt losließen, ist der perfekte Tenor für eine Stimmung oder Tage wie diese.
Wer sich allein zum Bergfest schon wieder waffeln könnte, sollte diese Schweden ganz schnell in sein Herz schießen können, sofern ihr Name dort nicht schon mit stämmiger Wahrscheinlichkeit auftauchen könnte.
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Loss of Light – Urgrund

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In der rauen See aus aller Art Kombos, die uns alle seit einiger Zeit vor den Füßen meterhoher Wellen von Releases aussetzen, kommt es mir zunehmend schwieriger vor, mal an einem Tune oder Stil hängenzubleiben.
Während es wiederum momentan viele Vertreter einer, mittlerweile etwas weiter verbreiteten, nautischen Thematik gibt, ist auch die Bandbreite der jeweiligen Umsetzung dieser Thematik gewachsen wie ein Riesenkalmar im Senkbett eines Kernreaktor-Ausgusslochs.
Da ich mich dahingehend gern überraschen lasse, machen mir vor allem Debüt-Veröffentlichungen neuerdings einen Heißhunger auf diese schweren Meeresfrüchte.
Anfang dieses Monats trieb es genau einen dieser Brocken an die Oberfläche, als LOSS OF LIGHT, ein Freiburger Tiefsee-Sludge-Doom-Gespann, ihr Debüt URGRUND auf Bandcamp veröffentlichten.

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Garage Sound and Dazing Grooves: Zwei solide Triebwerke, die euch über die Woche bringen könnten

Eine Stimmung, die sich eigentlich jede Woche wie der erste Sonnenstrahl ankündigt:
Die helle Scheibe am zu kurzen Nachthimmel kräht, der Wecker lacht und die Birne rasselt und klingelt im Takt der klirrenden Glocken, die sich gerade mit dem Schlägel des besagten Weckers eine Waffelei bis ins Eingemachte gönnen.
Was jetzt helfen könnte, sind zwei starke, peppige Kombos, die etwas auditives Koffein in eure Venen schießen.

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An interview with Alucarda – Denmark’s rawest howling beast will probably come back in disguise

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Zweizylindrige Horden aus Guss-Stahl schleppen langhaarige Geschöpfe in ledrigen Kutten auf ihrem Buckel von Kleinstadt zu Kleinstadt, während die Chromzügelhalter skrupellos, mit ihren bestialischen Schreien, im Zugzwang wilder Gitarren und etwas monströsem, in diesem Kontext wohl Drums genannt, jeden Phlegmatiker unter ihrem Takt aus den Hütten hin zur lethalsten Form der Tobsucht schleifen.
Was nach einem Russ-Meyer-Streifen mit Horror-Trip-Filter klingt, beschreibt noch viel mehr ALUCARDA – eines der aggressivsten
Fuzz-Gewitter, das ich bisher aus dem Norden hören durfte und gleichzeitig für mich die dänische Uppercut-Antwort auf SATAN’S SATYRS.
Kurz nachdem ein Freund mich auf die drei Dänen hinwies und ich mich eine Weile verdammt exzessiv audio-visuell mit der Band beschäftigt habe, erschien ein Interview von OUTLAWS OF THE SUN mit Hampus, einem Kopf der raubziehenden Truppe. Das damalige Interview, welches vor gut einem Jahr seine Runde machte, bot einen Einblick in der Bande Klänge, die laut Hampus ihren Zenith und zugleich ihr Fundament noch nicht geformt hat und nun im, dort schon angekündigten, neuen Record noch einmal andere Richtungen anzusteuern anstrebt, als die Vorgänger-Releases bereits den Schläfen ihrer Zuhörer im Zweikampf vorstellen konnten.
Da bisher wie gesagt ein Jahr vergangen ist, juckten mir die Finger und ich wollte wissen, wie die Lage bisher steht und was es mit der tödlichen Verzückung namens ALUCARDA weiterhin so auf sich hat.

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Zeit – Konvergenz

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Zeit – wie sich unser Leben nach ihr richtet, wie wir die Masken, die sie uns auferlegt, tragen als würden wir sie nicht im Spiegel erkennen und als könnten wir sie verschwinden lassen, indem wir uns hinter anderen Fassaden verstecken.
Zeit ist grausam und kennt keine Gnade, was sich gut macht, denn die gleichnamigen Leipziger Black-Sludge-Magnaten, die einigen von euch sicherlich schon ein ziemlich stichiger Begriff sein könnten, haben ein ebenso gnadenloses, neues Album in ihren Bogen gespannt, um euch ein weiteres, dicht gespanntes Netz aus Geschichten und Narben auf die Haut zu brennen.
KONVERGENZ läutet seit Anfang dieses Monats für diejenigen einen verzerrten Augenblick der Ekstase ein, die sich den verstrickten Bahnen dieser Platte unterwerfen.
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Wound Spreader – Annealing Cold

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Vorletztes Wochenende zog mich die herrenlos beschüttete Hülle, die mein zerballertes Hirn auf diesem Pickel unseres Globus umherträgt, in den Sprengradius einer ziemlich bombastischen Dauerfeuer-Walze namens WOUND SPREADER.
Death Metal aus der Nachbarschaft hat mich schon immer, unbewusster und seltsamer Weise, besonders hellhörig gemacht, doch selten hätte ich erwarten können, so unnachgiebig und ohnmächtig zermöbelt zu werden, wie an diesem Abend.
Wer sich mit technisch versiertem, todesschnellem Death abfangen lässt, ähnlich einer kaputten Stinger, könnte, wie meine verwahrloste Wenigkeit, durchaus Gefahr laufen, schon bei den ersten 500 Salven aus den mit Volldampf startenden Präventivschlag-Takten ihres Arsenals zu entarten.
Auf Facebook schon im tiefen 2012 verwurzelt, brachten die fünf Leipziger am 23. Dezember letzten Jahres mit ihrer Demo ANNEALING COLD ihr, zwar kurzes, aber tödliches Debut heraus.
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