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KategorieGermany

EP Review: Haexler – Blankness, Bleakness

Der erste Output der Leipziger hat es schon ziemlich in sich. Die zehn Songs kommen geballt, kraftvoll und desaströs daher. Gespickt mit Samplern aus der Serie DOWNTOWN ABBY wird es auch sehr abwechslungsreich. Gespielt wird eine eindrucksvolle Mischung aus Grindcore und Powerviolence, hier und da hört man auch deutlich Hardcore Einflüsse, welche als Akzente eingesetzt werden. Der Gesang wechselt zwischen Growls, Screams und relativ cleanen Parts.

Erhältlich ist die EP als Platte als Koproduktion bei SANTA DIABLA / DIY HC und FIES INS GESICHT AKA DIT RECORDS und Tape bei LOWER CLASS KIDS RECORDS.

Meine persönlichen Favoriten sind der erste Song CLIMB, welcher für mich eine Atmosphäre versprüht die an Metro 2033 erinnert, es ist der ruhigste Track, welcher ohne Gesang auskommt und nur Sampler enthält. Der zweite Ohrwurm für mich ist PERSIST, der mit knapp zwei Minuten längste Song der EP, mit einer beeindruckenden Mischung aus Sampels und Gesang. Als Anspieltipps empfehle ich GATHER und CONTRIBUTE, die die EP wohl am besten wiederspiegeln.

Fans von SEX PRISONER; HARM DONE oder HATRED SURGE sollten sich die rund zehn Minuten Zeit auf jeden Fall nehmen und werden sicher begeistert sein.

LCKR HAEXLER BLANKNESS BLEAKNESS

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EP Review: FEACES CHRIST – Eat shit and die!

Eine Neuentdeckung über das grandiose Tape-Label KELLERASSEL RECORDS: Die Schwedentod-Punks von FEACES CHRIST! Die 3 Jungs aus Regensburg veröffentlichen im November über das Label ihre EP „Eat shit and die!“, auf der auch die 3 Songs des 2018 erschienenen Promo-Tapes enthalten sind. Sie geben sich selbst die Genrebeschreibung „Rabid Death Metal Punk“, das klang natürlich direkt nach Mucke, die ich abfeiern werde. „EP Review: FEACES CHRIST – Eat shit and die!“ Weiterlesen

Album Review: THIS IS CARCOSA – AD NOCTUM

Lasst ihr eure Literaturauswahl auch gelegentlich von neuentdeckter Musik beeinflussen? Mir ging es bei THIS IS CARCOSA – AD NOCTUM  so. Der düstere Metallic Hardcore, den die Band aus dem Saarland präsentiert, ist überraschend atmosphärisch und hat mich zum Lesen eines Krimis animiert. Musikalisch erinnert das Ganze an einen doomigen Mix aus TWITCHING TONGUES und altem Cleveland Hardcore.
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Album Review: TURIN HORSE – PROHODNA

Der deutsche Sludge Metal-Untergrund hält, mit TURIN HORSE, wieder einmal eine äußerst positive Überraschung bereit. Vor Kurzem hat die Band aus dem Saarland mit PROHODNA ihren ersten Langspieler veröffentlicht und liefert auf diesem, dank verschiedenster Einflüsse, einen musikalischen Mix aus alten INTER ARMA Sachen und der mittleren NEUROSIS Welle. Wer gern in dystopische Welten eintaucht, sollte das Album unbedingt näher inspizieren. „Album Review: TURIN HORSE – PROHODNA“ Weiterlesen

Album Review: DEAFHEX – S/T LP

Aus dem hohen Norden, genauer gesagt Hamburg, ist eine neugegründete Sludge/Crust Combo auf meinen Schirm geschossen, die mich mit ihrer selbst betitelten Debütscheibe positiv überrascht hat. DEAFHEX knallen euch eine saftige Soundwand um die Ohren, die sich irgendwo zwischen MANTAR, ROSETTA und ALPINIST ansiedelt. Falls ihr also auf der Suche nach einem düsteren Trip seid, ist das Trio genau die richtige Adresse.
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Full Albumstream + Review: MINENFELD – THE GREAT ADVENTURE

Der halbe Death Metal Untergrund wartet bereits sehnsüchtig und gespannt auf THE GREAT ADVENTURE, das Debütalbum des Osnabrücker Todesgeschwaders MINENFELD. Wir freuen uns deshalb riesig, euch endlich den offiziellen Albumstream präsentieren- und in verzweifelte Grabenkämpfe entführen, zu können. Helm auf und ab geht´s die Yankees kommen! „Full Albumstream + Review: MINENFELD – THE GREAT ADVENTURE“ Weiterlesen

Ep Review: R.JOSEF – PANOPTIC

Vor Kurzem bin ich über ein neues Bandprojekt aus Leipzig gestoßen, das mir bereits von mehreren Seiten empfohlen worden war. Nachdem ich mich in den vergangenen Tagen etwas konzentrierter damit auseinandergesetzt habe, will ich diese Empfehlung gern an euch weitergeben. R.JOSEF liefern mit ihrer Debüt EP PANOPTIC einen furiosen Record ab, der, einem Orkan gleich, aus den Boxen brettert.
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Album Review: TRIGGER CUT – BUSTER

Wer gern Bands wie SHELLAC, SWANS oder MELVINS hört, sollte jetzt die Ohren spitzen. Quasi aus der Asche von BUZZ RODEO auferstanden, hat sich mit TRIGGER CUT eine brandneue Noise Rock/ Post Hardcore Band formiert, die auf ihrem Debütalbum BUSTER ein Klangfeuerwerk abbrennt, das sich in ins Gedächtnis spielt und jegliche Energie im Körper wecken kann. Dieses Trio klingt so verrückt und abgefuckt, als hätte man einen Aronofsky Film, unter dem Einfluss verschiedener Psychedelika, vertont. „Album Review: TRIGGER CUT – BUSTER“ Weiterlesen

Album Review: ARDE – S/T

Seit einigen Jahren bereits gilt Berlin als Ursprungsort für finsteren Untergrund Metal verschiedener Strömungen. Meine neuste Entdeckung aus dem tristen Hauptstadtmoloch sind ARDE. Das selbst betitelte Debütalbum der Black Metal Combo ist vor Kurzem veröffentlicht worden und hat mich ordentlich umgeblasen. Hier kommt Musik, zu der man sich seiner eigenen Verzweiflung stellen- und vollends hingeben kann.  „Album Review: ARDE – S/T“ Weiterlesen

Album Review: LONE WANDERER – THE MAJESTY OF LOSS

Durch den FUCKING KILL RECORDS Newsletter bin ich auf LONE WANDERER aufmerksam geworden, die mir bis dato völlig unbekannt gewesen sind, sich aber mittlerweile in meiner Mitternachtsplaylist heimisch fühlen. Auf dem aktuellen Output THE MAJESTY OF LOSS erwartet euch zähflüssiger, wie melodramatischer Funeral Doom, zu dem man sich etliche Weltschmerzphasen um die Ohren schlagen kann, wenn man sich drauf einlässt.
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EP Review: KLUIZENAER – DAS UNGEBROCHENE SCHWEIGEN

Das, als Noise/Ambient gestartetes, Projekt KLUIZENAER hat sich mittlerweile zu einer handfesten Black Metal Band entwickelt, die, auf ihrem neusten Record DAS UNGEBROCHENE SCHWEIGEN, mit Atmosphäre und Sound besticht, den man wohl am ehesten mit UNRU oder dem HAERESIS NOVIOMAGI Rostern vergleichen kann. Das Trio hat es in sich und sollte definitiv auf dem Schirm aller Jünger, gespenstischer Klänge auftauchen.
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Album Review: URZA – THE OMNIPRESENCE OF LOSS

Nach dem uns, der deutsche Untergrundmetal mit EREMIT und QUALLUS bereits zwei hervorragende, neue Doombands entbunden hat, kommt nun, mit URZA aus Berlin, direkt der nächste hochwertige Batzen aus dieser Genreecke angerollt. Der erste Langspieler THE OMNIPRESENCE OF LOSS lässt intensiven Funeral Doom aus euren Boxen sickern und sorgt mit dramatischer Endzeitatmosphäre für Furore. Das Album ist besonders an diejenigen zu empfehlen, die ohnehin auf schwerfällige, langsame Klänge in Überlänge stehen. „Album Review: URZA – THE OMNIPRESENCE OF LOSS“ Weiterlesen

Album Review: BLYH – AWAKE TO EMPTINESS

Nachdem sich BLYH bereits mit ihrem Debütalbum einen gewissen Namen in der deutschen Black Metal Szene gemacht haben, wird der Folgelangspieler AWAKE TO EMPTINESS zwar vor freudig erwartet, muss sich jedoch gleichzeitig den hohen Ansprüchen der Fans stellen. Die Frage, ob die Band an den erfolgreichen und gefeierten Vorgänger anknüpfen kann, ist groß und wird final ab dem 26. April selbst beantwortet werden können.
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